HAIDER (4): Riess-Passer hat ihre Aufgabe bravourös gemeistert

Ideen und Überzeugungen müssen gleich bleiben - FPÖ hat gute Chancen bei den Nationalratswahlen

Wiener Neustadt, 2002-06-09 (fpd) - "Der Populismus ist keine Gefahr, sondern eine Chance für Europa", sagte der Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg Haider im weiteren Verlauf seiner Rede am heutigen FPÖ-Bundesparteitag. ****

"Wir haben die Bürger für die Demokratie mobilisieren können", sagte Haider. "Unsere Politik darf keine überkommenen Ideologien kultivieren, sondern muß Antwortcharakter haben. Wir müssen wachsam sein und standfest bleiben und die konsequente Fortführung unserer Ideen zu unserem eisernen Vorsatz machen. Personen können wechseln in Parteien, aber die Ideen und Überzeugungen müssen gleich bleiben. Sie sind nirgendwo besser aufgehoben als bei Susanne Riess-Passer. Mit ihr werden wir auch in den nächsten Jahren Weg der Erfolgspolitik gehen und die Politik der Wende fortführen, die auch eine gesellschaftspolitische Wende darstellt."

Gefragt sei Menschlichkeit, nicht der materielle Versorgungsstaat, so Haider. Man müsse dazu beitragen, eine menschliche Gesellschaft zu schaffen, wo die Menschen wieder Zuwendung empfinden könnten. Die Jugend brauche Vorbilder. Freiheit ohne Verantwortung für den anderen könne es nicht geben. Auch darauf müsse man als Wenderegierung eine Antwort finden.

Man sei noch lange nicht am Ziel. "Aber wenn wir entschlossen und geschlossen unseren Weg beschreiten, wird es gutgehen. Wir müssen hart arbeiten, um das Wählervertrauen wieder zu erringen. Wir werden den Reformweg fortsetzen können, wenn wir 25 % und mehr erreichen", sagte Haider. Wir müssen eine Politik machen, die uns die Zustimmung der Wähler bringt."

Es müsse eine Steuersenkung geben. Die FPÖ in der Regierung wisse, was sie wolle und falle nicht mehr auf "Experten" herein. Man brauche eine Steuerreform, die sich positiv auf alle Tüchtigen auswirke. Susanne Riess-Passer breche auch das Zwei-Klassen-System im Pensionssystem auf, lobte Haider. "Wir wollen die Anständigen und die Tüchtigen vertreten." Die sozialistische Politik und die Gewerkschaftspolitik sei doppelzüngig. "Ungerechte Zustände muß man beseitigen, dafür werden wir sorgen."

Bei den Nationalratswahlen habe die FPÖ gute Chancen. Erfolgreich zu sein bedeute, einer guten Sache zu dienen, eine offene Partei zu sein und die Heuchler entlarven, die ständig negative Stimmung verbreiten würden. "Wir haben alle Chancen, um erfolgreich zu sein. wir haben eine gute Bilanz als Zwischenbilanz. Bedanken wir uns bei Susanne Riess-Passer. Sie hatte die Hauptarbeit zu leisten und es bravourös gemacht", hob Haider hervor. "Ich wünsche mir, daß wir unserer Führungsmannschaft zeigen, daß es von uns gewollt ist, diesen Weg zu gehen und wir ihre Leistungen für Österreich anerkennen. Wir werden nicht nur Reformen zu machen haben, sondern müssen das Bewahrenswerte bewahren in Österreich. Die Schritte dazu muß man überlegt und konsequent setzen. Das ist ein schwieriger und herausfordernder Weg. Heute am Parteitag sollen sie von euch als Delegierte das Gefühl mitbekommen, ihr steht zu ihnen. Zeigt es heute, und sie werden bei den Wahlen die nötige Kraft haben, um den Reformweg für unser Land fortzusetzen." (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

0664-1524047

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC