HAIDER (2): "Wir brauchen eine geschlossene dynamische Partei"

Freiheitliches Regierungsteam leistet hervorragende Arbeit für Österreich - NASA-Verdienstmedaille für Gusenbauer, weil er seit 1968 auf dem Mond lebt

Wiener Neustadt, 2002-06-09 (fpd) - "Regieren ist anders", sagte der Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg Haider im weiteren Verlauf seiner Rede beim heutigen FPÖ-Bundesparteitag. ****

Man müsse viele Dinge tun, die nicht nur Begeisterung entfachen würden, wenn man täglich den Morast der Vorgänger wegkarren müsse. So Haider. Die Freiheitlichen würden dieses Land positiv verändern. Vizekanzlerin Riess-Passer habe es geschafft, den Bundeskanzler in den Schatten zu stellen. "Wir brauchen eine geschlossene dynamische Partei. Regieren ist sicherlich schwer, aber unsere Leute machen wirklich gute Arbeit. Diese zwei Jahre haben uns gezeigt, daß wir ein großartiges Team haben. Es hat tolle Arbeit für Österreich geleistet." Was Riess-Passer am Vormittag gezeigt habe, seien keine plakativen Erfindungen, sondern unsere Reformen für Österreich. "Wir müssen unserer Regierungsmannschaft zeigen, daß wir stolz sind auf sie und ihr die Kraft geben weiterzuarbeiten."

Man habe den Übergang in eine neue Führungsmannschaft ohne Bruch und ohne Konfrontation zusammengebracht. Das verwirre die "Freunde" in den Medien, die im Vorfeld des Parteitags alles unternommen hätten, um Wirbel zu erzeugen. Den gebe es aber nicht. "Auch von mir wird unsere Führungsmannschaft mit ganzer Kraft und Überzeugung unterstützt. Wir hätten uns niemand besseren aussuchen können als Susanne Riess-Passer."

Wie Haider betonte, gebe es keine Möglichkeit, sich mit den Gegnern zu arrangieren. "Solange wir unsere konsequente politische Linie wahren, werden wir den Haß spüren, aber Wähler haben. Wenn wir uns anpassen, werden wir geduldet, aber keine Wähler haben. Wir wollen Wähler, mit denen wir Österreich verändern können." Es werde auch in Zukunft Zurufe aus dem Süden geben, weil diese von anderer Qualität seien. Pröll wolle mit seinen Zurufen nur zerstören. "Wenn ich hingegen Zurufe mache, will ich die Regierung unterstützen und dafür sorgen, daß wir nicht von unseren Grundsätzen abweichen", erklärte Haider.

Es werde derzeit sehr einseitig und brutal daran gearbeitet, die Erneuerungsbewegungen in Europa im Keime zu ersticken. Dabei schrecke man auch vor Gewalttaten nicht zurück, sagte Haider mit Verweis auf Holland. "Auch in Zukunft wird man uns nicht schonen, sie werden uns verfolgen, wo immer es geht." Man müsse sich bewußt sein, daß "unsere Gegner niemals davon ablassen, uns zu bekämpfen". Auf politischer Ebene hätten die Gegner nichts anzubieten, alles sei danebengegangen, was sie versucht haben, wie etwa das Sozialstaatsvolksbegehren, der ÖGB-Generalstreik oder der Versuch, Studenten und Schüler aufzuhetzen. Bei den Postbussen sollten die Roten gegen sich selbst demonstrieren, aber nicht gegen die Regierung, die versuche, das schlimmste zu verhindern.

Gusenbauer entwickele krause Ideen und befinde sich im Konflikt mit seiner eigenen Partei. Er werde wahrscheinlich demnächst die NASA-Verdienstmedaille bekommen, da er seit 1968 auf dem Mond lebe, zeigte sich Haider ironisch. Die tägliche Weltuntergangsstimmung der Linken beeindrucke die Menschen nicht. Die Gegner hätten keine strategische Positionierung. Was Edlinger mit seinem "Sieg-Heil"-Ruf im Parlament gemacht habe, habe viele nachdenklich gemacht. "Wenn einer bei der SPÖ zuviel Alkohol im Blut hat, muß er sein Mandat hergeben. Wenn einer zuviel braune Gesinnung im Hirn hat, wird er verteidigt." (Forts.)

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