Heinzl/Schasching/Rupp: Freiheitliches Nebelwerfen rund um Güterzugumfahrung St. Pölten

SP-Niederösterreich hält FP-Parteiveranstaltung mit Reichhold für entbehrliches Ablenkungsmanöver

St. Pölten, (SPI) - "Die Einladung des freiheitlichen NÖ-Landesparteisekretärs Franz Marchat an alle Gemeinden des Bezirks St. Pölten zum ‚Infrastrukturgipfel' mit FP-Verkehrsminister Mathias Reichhold darf ohne Bedenken wohl als reine propagandistische und damit entbehrliche Parteiveranstaltung klassifiziert werden, die ausschließlich von der Bedeutungslosigkeit der NÖ Freiheitlichen ablenken soll. Zu einem Infrastrukturgipfel könnte sich Reichhold schon einfinden - er braucht sich dazu nur um einen offiziellen Termin beim Land Niederösterreich zu bemühen", kommentieren die beiden St. Pöltner Mandatare SP-NR Anton Heinzl, NR Beate Schasching und SP-LAbg. Anton Rupp das inszenierte Event für Reichhold am morgigen Freitag, den 7. Juni 2002, um 9.30 Uhr in St. Pölten. Ein von einem freiheitlichen Parteisekretär eingeladener "Infrastrukturgipfel" bleibt eben nicht mehr als eine FP-Parteiveranstaltung, auch wenn sie anders heißt.****

Besuche von FP-Verkehrsministern in der Landeshauptstadt von Niederösterreich blieben nämlich schon in der Vergangenheit ohne Ergebnis. Man braucht sich nur an die "Kipferlverteilaktion" von Reichhold-Vorgängerin Monika Forstinger im Zuge des St. Pöltner Gemeinderatswahlkampfes erinnern. Neben vielen "Bröseln" blieben auch viele leere Versprechungen zurück. Anzusprechen wäre die Modernisierung des Hauptbahnhofs, die zugesagten Lärmschutzmaßnahmen und letztendlich auch der Weiterbau der St. Pöltner Güterzugumfahrung. "Wir brauchen also keine weiteren freiheitlichen Selbstdarstellungen ohne Inhalt und Ergebnis. Die Landeshauptstadt braucht aber auch das Durchsetzungsvermögen des NÖ Landesverkehrsreferenten LH Erwin Pröll, der sich mit seinem Regierungskollegen im Bund nur auf die Fortsetzung der Bauarbeiten der GZU zu einigen braucht. Alles andere sind ‚leere Kilometer' für die Westbahn und auch für Niederösterreich", so die Mandatare abschließend.
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