Schennach kritisiert soziale Kälte bei Familienhospizkarenz

Nein zur Sterbehilfe - Ausbau des Hospizwesens

Wien (OTS) "Einen Ausbau des Hospizwesens und der Schmerztherapie", forderte Stefan Schennach, Bundesrat der Grünen, im Bundesrat. Zugleich sprach er sich deutlich gegen die aktive Sterbehilfe aus. Kritisch übt Schennach an mehreren Punkten des Gesetzesentwurfes zur Familienhospizkarenz. Kritisch sieht er die Einschränkung auf Verwandte - andere Formen des Zusammenlebens wie zum Beispiel beste Freunde, Lebensgemeinschaften sind ausgeblendet -, auf Vermögende -Karenz ohne Karenzgeld ist eine Frage des Vermögens -, und auf Inländer - dies widerspricht dem EU-Recht. Und dieser Gesetzesentwurf behandle Arbeitslose anders als Arbeitnehmer.

Als "falsch" bezeichnet Schennach die Verwendung des Pflegegeldes zur Sterbebegleitung. Pflegegeld dient zur medizinischen Versorgung und zur professionellen Pflege. Sterbebegleitung kann es nicht zum Nulltarif geben. "Das 'Groschen klauben' am Ende des Lebens ist unwürdig", so Schennach.

Am Ende eines Lebens, die ihren Betrag, als Arbeitnehmer/Unternehmer, als Eltern oder Großeltern erbracht haben, darf es nicht zum "Groschen klauben" kommen.

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