In Kärnten wird die Altbausanierung kräftig angekurbelt

LH Haider und LR Dörfler: Eigenheim sanieren mit Geld vom Land Kärnten - Verdreifachung der Zuschüsse - Belebung der Wirtschaft -Steigerung des Gesamtsanierungsvolumens auf 93 Mio. Euro -Informationsoffensive

Klagenfurt (LPD) - Einen kräftigen Impuls zur weiteren Steigerung der Atlbausanierung in Kärnten wollen Landeshauptmann Jörg Haider und Landesrat Gerhard Dörfler setzen. Mit einer Informationsoffensive samt Gewinnspiel sollen die Möglichkeiten durch Landesförderungen dazu noch besser bekannt gemacht werden, wurde in einer Pressekonferenz heute in der Baumit-Skybar in Klagenfurt mitgeteilt. Von Sanierungsmaßnahmen können alle Beteiligten profitieren, legten Adam Herzog, Geschäftsführer der Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke, Jochen Ziegenfuß als deren Eigentümer und "Hausherrin" Andrea Stürzenbacher dar.

Vielfältige Nutzen ergeben sich durch Energieeinsparungen, Steigerung der Wohnqualität, Erhaltung der Bausubstanz, Schonung wertvoller Grundstücks- bzw. Grünflächenressourcen oder der Ortsbildverschönerung. Und nicht zuletzt wird dadurch auch die Konjunktur angekurbelt durch Belebung der heimischen Bauwirtschaft und der Produktion - vor allem aber des Bau- und Baunebengewerbes, bekräftige Haider. Die Unterstützung seitens des Landes ist massiv. Das Wohnbauförderungsgesetz wurde 2000 bereits in dieser Hinsicht geändert. Jetzt erhält man jährliche Zuschüsse in Höhe von sechs Prozent der Sanierungskosten auf die Dauer von zehn Jahren, informierte der Landeshauptmann. Diese müssen nicht zurückgezahlt werden. Nutzt man das Service des Landes optimal aus, so werden nahezu 50 Prozent der Sanierungskosten gefördert.

Schon im Vorjahr habe es einen Quantensprung in der Förderung des Althaussanierungsbereichs gegeben, wartete Wohnbauförderungsreferent Dörfler mit konkreten Zahlen auf: Allein die zugesagten Zuschüsse haben sich vom Jahr 2000 auf 2001 von 11,8 Mio. Euro auf rund 32 Mio. Euro fast verdreifacht. Bei den Gesamtbaukosten wurde im selben Zeitraum eine Erhöhung von 40,7 Mio. auf 93 Mio. Euro erreicht. Und eine weitere Steigerung im heurigen Jahr wird angestrebt bzw. ist auch wahrscheinlich, wofür bereits bei der Schwerpunktsetzung der Mittel in seinem Referat Vorsorge getroffen wurde, erklärte Dörfler. (Schluss)

Service: Weitere Information und der neue Folder mit entsprechenden Inhalten ist bei der Wohnbauförderungsabteilung des Landes und in allen Gemeinden erhältlich. (www.wohnbau.ktn.gv.at bzw. email:
post.abt9@ktn.gv.at)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressedienst
Tel.: (0463) 536-2852
http://www.ktn.gv.at/index.htmlKärntner Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL/NKL