UTA verstärkt IP-Backbone

Vervierfachung der Kapazität des IP/MPLS-Netzes auf 1,2 Gbit/s

Wien (OTS) - Um den stark steigenden Bedarf der Internet- und IP-VPN-Kunden an Bandbreite zu decken, hat UTA ihren bundesweiten IP-Backbone ausgebaut. Zwei Ringe zu je 622 Mbit/s stellen sicher, dass die Datenpakete noch schneller durch Österreich transportiert werden. Gleichzeitig wurde die Anbindung ans öffentliche Internet erweitert.

UTA reagiert auf den wachsenden Bandbreitenbedarf, indem sie ihren 316.000 Internetkunden nun österreichweit drei direkte Austrittspunkte ans öffentliche World Wide Web mit einer Kapazität von mehr als 800 Mbit/s zur Verfügung stellt. Dabei handelt es sich um eine Verdoppelung der Bandbreitenkapazität. Für weitere Aufrüstungen ist bereits Vorsorge getroffen.

Zum reibungslosen Transport der Daten vom Kunden zu einem der drei Austrittspunkte dient der auf 1,2 Gbit/s hochgerüstete IP/MPLS-Backbone. Er besteht aus zwei Ringen zu je 622 Mbit/s (STM 4), die garantieren, dass sämtliche IP-Pakete schnell und dank voller Redundanz ausfallssicher auf den optimalen Pfad durch Österreich geschickt werden. Mit diesen Eckdaten bietet UTA ihren Kunden im Hinblick auf die Sicherheit, Schnelligkeit und Kapazität einen neuen Qualitätsmaßstab.

Die IP-POP"s (Points of Presence) stehen via Gigabit-Switch-Router von Cisco Systems, weltweit führender Anbieter von Netzwerklösungen für das Internet, über das UTA-eigene Glasfasernetz miteinander in Verbindung. Die Installation der Router erfolgte durch den langjährigen Partner Getronics Information Solutions (Austria) GmbH. Sowohl die IP/MPLS-Gigabit-Switch-Router als auch das UTA-Glasfasernetz verfügen über Kapazitätsreserven für weitere Leistungsschübe, welche bei Bedarf auch kurzfristig realisiert werden können

Besser als traditionelle Routernetzwerke

Als erstes TK-Unternehmen Österreichs und als eines der ersten in ganz Europa benutzt UTA bereits seit Ende 1999 MPLS (Multi Protocol Label Switching). Diese Technologie verlegt vordefinierte Pfade durch den IP-Backbone und weist diese den VPN"s (Virtual Private Networks) zu. MPLS macht also die Hop-per-Hop-Zielberechnung, wie sie in traditionellen Routernetzwerken nach wie vor stattfindet, überflüssig. Das beschleunigt den Datentransfer entscheidend. MPLS gilt als die derzeit effizienteste und sicherste Methode, IP-Verkehr abzuwickeln.

Einer der anspruchsvollsten IP-VPN-Kunden ist das UTA-eigene Corporate Network selbst. Das Verwenden des eigenen Services stellt sicher, dass die Erweiterungen des modernen Netzwerks ohne Zeitverzögerung an alle UTA IP-VPN-Kunden weitergegeben werden. So steht der Firmensitz von UTA in der Wiener Donaustadt mit seinen Filialen sowie mit sämtlichen Teleworkern und Vertriebsmitarbeitern "any to any" und innerhalb eines sogenannten "Netzwerkhops" über das eigene IP/MPLS-Netz in Verbindung. Dadurch ist es möglich, zentrale Services wie Datenbank- und Logistikapplikationen rasch und effizient zu nutzen. Weitere zufriedene Kunden sind u. a. die Bundesrechenzentrum GmbH, Securitas Austria sowie Mercedes-Wiesenthal.

Die UTA-Gruppe ist Österreichs Unternehmensgruppe für Kommunikation und eBusiness. Mit den operativen Gesellschaften UTA Telekom AG und ihrer 100 Prozent Tochter Netway Communications AG deckt die Gruppe die Bereiche Telefonie, Internet, Datenservices und eBusiness ab und steht für die neue Qualität der Kommunikation. Die UTA-Gruppe erzielte 2001 einen Umsatz in der Höhe von 234,8 Mio. Euro und beschäftigt 640 MitarbeiterInnen. Per Mai 2002 vertrauten bereits 436.000 Telefonie- und 316.000 Internetkunden auf die Services von UTA.

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