AK Tumpel: "Alle Jugendlichen brauchen Recht auf Ausbildungsplatz"

Bei Verlängerung des Auffangnetzes zur Jugendausbildung muss die Regierung für alle vorsorgen, die einen Lehrplatz brauchen

Wien (AK) - "Endlich will auch Minister Bartenstein für mehr Ausbildungsplätze für Jugendliche aktiv werden", reagiert heute, Donnerstag, AK Präsident Herbert Tumpel auf die Ankündigung des Ministers, dass das Auffangnetz für Jugendliche im heurigen Jahr verlängert werden soll. Allerdings kritisiert Tumpel, dass Bartenstein die Zahl möglicher neuer Lehrgansplätze schon jetzt mit 2.000 begrenzen will - die AK ExpertInnen rechnen mit bis zu 5.000 Lehrstellen, die im Herbst bundesweit fehlen werden. "Die Regierung soll ausreichend Mittel für ein Auffangnetz zur Verfügung stellen, damit das Recht aller Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz gesichert ist", verlangt Tumpel. Überdies soll es nicht nur 10-monatige Lehrgänge geben, bei denen die Jugendlichen immer wieder zittern müssen, ob sie eine begonnene Ausbildung auch abschließen können. Nötig, so Tumpel, seien wieder Lehrlingsstiftungen, in denen Ausbildung bis zum Lehrabschluss geboten wird. ****

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