"Die Mucha": Hygiene-Katastrophe in Wiener Supermärkten Fleisch-und Geflügeltests beweisen: 13 von 27 Proben ungeniessbar! Neun Proben verdorben, vier Salmonellen-hältig

Laut österreichischem Lebensmittelgesetz ist das Ergebnis gesundheitsschädlich Wien (OTS) - Ungerührt von Nitrofen-Skandal und BSE-Restängsten, hofft der heimische Lebensmittelhandel auf wieder erstarkte Riesenabsätze zur sommerlichen Grillsaison. Koteletts, Würstchen, Hühnerbeine brutzeln derzeit in rohen Massen am österreichweiten Freiluftrost. Doch die Idylle trügt. Die "Barbara Mucha Media GmbH", unabhängiger Verlag für Lifestyle und Konsumfragen, hat im Mai 2002 einen umfangreichen Produkttest bei der "Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt Wien" durchführen lassen. Gegenstand: Verpacktes Fleisch und Geflügel aus 27 Wiener Filialen von sieben großen Lebensmittelhandelsketten. Getestet wurden: Adeg, Billa, Eurospar, Merkur, Mondo, Spar, Zielpunkt. Ergebnis: 9 Produkte waren vor Ablaufdatum in fortgeschrittenem Maß verdorben. Bei vier Geflügelproben wurden Salmonellen nachgewiesen.

Dieses Ergebnis trifft umso härter, als sich der einschlägige Handel 2001 nur zäh vom BSE-bedingten Markteinbruch erholte, von der Institution "Agrarmarkt Austria" dezent als "Big Bang" bezeichnet. Den Einzelverkauf bewegte es schon damals nicht sonderlich zum Umdenken in Sachen Service und Frischeleistung , beanstandete doch eine von der AK durchgeführte Untersuchung bereits im Dezember vergangenen Jahres ein Fünftel der in Wien überprüften Fleischprodukte. Im für die Zeitschrift "SIGNORA" durchgeführte Test ist es schon die Hälfte. Eine mehr als bedenkliche Entwicklung, gegen die die zuständigen Kontrollämter nur beschränkt effektiv zu sein scheinen. So liegt die lange geforderte Veröffentlichung des Verpackungsdatums oder die offizielle Bekanntmachung so genannter "Lebensmittelsünder" nach wie vor brach. Barbara Mucha-Media möchte hier ein Zeichen setzen und wird in der kommenden Ausgabe des Printmagazins "SIGNORA" (VÖ-Datum: Montag, 10.06.2002) das detaillierte Ergebnis inklusive aller Firmen- und Filialnamen abdrucken.

Verlagschefin Barbara Mucha: "Ein derartiges Ergebnis hatten wir weder erwartet noch befürchtet. Gerade für ihre Frischeleistung bekannte Handelsunternehmen haben komplett versagt. Zusätzlich wurde von unseren hauseigenen Profi-Testern das Fachpersonal in den einzelnen Filialen überprüft. Das Ergebnis war auch hier katastrophal. So wusste zum Beispiel kein einziger (!) der befragten Angestellten über die Bedeutung der Kontrollzeichen Bescheid. Von sprichwörtlicher Kundenfreundlichkeit ganz zu schweigen, wurden doch unsere Fragen darüber hinausgehend äußerst unfreundlich bis widerwillig beantwortet."

Die Barbara Mucha Media GmbH ist ein unabhängiger Print- und Online-Verlag für Lifestyle- und Konsumfragen. Wichtigste Medien: Die in Deutschland und Österreich erhältlichen Magazine "SIGNORA" und "familienwelt", sowie der Shopping-Guide "Die Mucha" und die als Beschwerdeseiten renommierten Webpräsenzen http://www.diemucha.at und http:/www.diemucha.de.

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"Signora" Ausgabe Nr.3/02 von "Barbara Mucha"
(VÖ-Datum: Montag, 10.06.2002)
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