Krenn zu Ferienreiseverordnung: Schaden für die Wirtschaft

Transportwirtschaft kann weitere Belastungen nicht verkraften

Wien, 06-06-02 (OTS) Auf strikte Ablehnung stößt der jetzt vorliegende Entwurf zur Verschärfung der Fernreiseverordnung beim Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Bgm.Matthias Krenn. "Die Verordnung gehört zurückgenommen. Nach Rücksprache mit den Betroffenen müssen intelligentere Lösungen für alle
Beteiligten gefunden werden, die keinen wirtschaftlichen Schaden anrichten."****

Insbesondere die Transportwirtschaft könne keine weiteren Belastungen verkraften, so Krenn. Die Unternehmer so wie jetzt, wo die LKW-Maut vor der Tür stehe, völlig unvorbereitet vor derartige Situationen zu stellen, sei der falsche Weg.

Negative Auswirkungen sieht Krenn für den gesamten Warenverkehr und in weiterer Folge auch für Handel und Konsumenten. "Die Frächter haben sich nach Inkrafttreten der Fernreiseverordnung bereits vor Jahren auf gewisse Turnusdienste eingestellt und kämen jetzt in größte logistische Schwierigkeiten. Lieferungen in der Nacht zum Samstag wären damit nicht mehr möglich, Lieferengpässe vorprogrammiert."

Darüber hinaus befürchtet Krenn, dass es durch eine Ausdehnung des LKW-Fahrverbotes zu erheblichen Verteuerungen der Transportkosten und einer Flut an neuen Ausnahmegenehmigungen kommen werde. "Die Kosten-Nutzen-Rechnung stimmt nicht. Denn wenn dieses verschärfte Fahrverbot überhaupt etwas bringt, dann nur auf wenigen lokal begrenzten Strecken. Die Negativliste bis hin zu neuer Bürokratie muß Grund genug sein, sich von diesem Entwurf zu verabschieden."

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