ÖAMTC: Ein klares "Ja" zur Mehrphasenausbildung

Jede Gesetzesverzögerung ist unverantwortlich

Wien (ÖAMTC-Presse) - Das von Verkehrsminister Mathias Reichhold vorgestellte Konzept der Mehrphasenausbildung ist der wesentlichste Schritt, um die unakzeptablen Unfallzahlen gerade in der Risikogruppe der Führerscheinneulinge zu senken. Das Ziel innerhalb der Europäischen Union, die Zahl der Unfalltoten und Schwerverletzten bis zum Jahr 2010 zu halbieren, das vom Österreichischen Verkehrssicherheitsprogramm übernommen wurde, wird ohne diese Maßnahme nicht annähernd erreicht werden können.

Das Konzept der Mehrphasenausbildung ist über zwei Jahre von Experten erarbeitet worden, liegt in Form eines Gesetzentwurfes vor und sollte durch einen Initiativantrag aller Parteien noch vor dem Sommer beschlossen werden, damit es 2003 in Kraft treten kann. Wer dazu "Ja, aber" sagt, meint "Nein", und steht damit dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten zu halbieren und unermessliches Leid zu verhindern im Wege. "Jugendliche Verkehrstote sind ein Übel, an das wir uns nicht gewöhnen dürfen. Wer eine Maßnahme, die nachweislich eine Verbesserung dieser untragbaren Situation bringt, verhindert oder verzögert, geht fahrlässig mit dem Leben tausender Jugendlicher um", stellt Erich Sedelmayer vom ÖAMTC-Generalsekretariat klar. "Der ÖAMTC wird diese politische Verantwortung einfordern."

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