Musikpicknicks im MQ

boris d hegenbart am 8. Juni und Karuan am 9. Juni 2002

Wien (OTS) - Eine Gartenlaube im MQ macht von sich hören. Jeden Sonntag im Juni und Juli finden Musikpicknicks im Hof 2 (Fürstenhof) beim Jungbrunnen im MQ statt, wobei wöchentlich wechselnde DJs und Labels für höchst unterschiedliche Klangkulissen sorgen werden. Den Anfang machen boris d. hegenbart am 8. Juni im Rahmen der "Langen Nacht der Musik" (ausnahmsweise Samstag) und Karuan am 9. Juni jeweils ab 18.00 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Bei Schlechtwetter müssen die Picknicks leider abgesagt werden. Informationen sind unter 0820/600 600 tägl. von 10-19h erhältlich.

9 kHz-Atmosphäre in der Gartenlaube

Gastgeber des ersten Musikpicknicks ist das Wiener Label !5haus, das boris d. hegenbart mit seinem Projekt s.m.i.p.(something movinginside_plasticbox) in die Gartenlaube geladen hat. Zu seinem Sound-Experiment gehören u.a. eine Pastillen-schachtel, geschätzte 25 Pfefferminzpastillen, das notwendige technische Tonequip-ment und ein transportabler Baum, dem die Arbeit am 8. Juni im MQ gewidmet ist.

Der 1969 in Berlin geborene Künstler wuchs nach eigenen Angaben in einer "magnetophonbegeisterten Familie" auf und veröffentlichte 1997 die erfolgreiche erste (#/TAU) CD hikuioto. Darauf folgten Installationen, elektroakustische Konzerte und Performances mit dem Lichtkünstler mrtz. boris d. hegenbart arbeitete mit dem Zeitkratzer-Ensemble sowie verschiedenen Improvisationsmusikern zusammen und lieferte Sounds für Theater, Tanz und experimentelle Videos.

Ethno-Electronics am 9. Juni

Gastgeber für das Musikpicknick mit Karuan ist das Jazzfest Wien. Mit seiner Debut-Single "Karuan.EP" sorgte Karuan erstmals international für Aufmerksamkeit. Inzwischen liegt sein erstes Album mit dem Titel "Dohuki Ballet" vor.

Die Musik auf "Dohuki Ballet" bezieht sich auf die kurdische Herkunft von Karuan. Der Künstler hält seine Tracks sehr persönlich und mischt orientalische Elemente bewusst mit denen des elektronischen Musikzeitalters. Viele HörerInnen beschreiben seine Produktionen als "melancholisch" bis "romantisch", ohne dabei in belanglose Loungemusik abzugleiten. Der weite Klang vermittelt das Gefühl eines Filmsound-tracks, wobei akustische Instrumente, wie orientalischen Flöten, Gitarren oder Bass bei "Dohuki Ballet" im Mittelpunkt stehen.

Karuan wurde 1976 als Sohn kurdischer Eltern in Wien geboren. 1995 begann er an eigenen Soloprojekten zu arbeiten, die stark von Folk und Black Music inspiriert waren. Nach bandorienierten Projekten begann er als Karuan seine Musikstücke am Computer zu arrangieren und entwickelte sich zum elektronischen Musiker. Heute ist der Autodidakt in der Lage, alle diese Erfahrungen in seiner eigenen Musik zu verbinden und damit eine künstlerische Brücke zu bauen, zwischen der orientalischen Kultur seiner Familie und der europäischen Kultur, in der er lebt.

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