Gudenus: "Senioren sollen Vollmitglied im VKI werden"

Sozialpartner sollen Vorschläge von Konsumentenschutzminister nochmals überdenken und so rasch wie möglich eine Einigung suchen"

Wien, 2002-06-06 (fpd) - Der Freiheitliche Österreichische Seniorenring, vertreten durch den beauftragten Stellvertreter BR Abg. John Gudenus, hat am Dienstag in einer Vorstandssitzung beschlossen, Konsumentenschutzminister Dieter Böhmdorfer in punkto VKI voll und ganz zu unterstützen. "Alle österreichischen Senioren sollten - so wie von Böhmdorfer mehrfach gefordert - endlich die Möglichkeit bekommen, ein Vollmitglied im VKI zu werden", so Gudenus. Der freiheitliche Bundesrat forderte die Sozialpartner daher auf, endlich Böhmdorfers Konsenswillen zu erkennen und sich - ganz im Sinne der Konsumenten - konstruktiv mit seinen Vorschlägen auseinanderzusetzen. ****

"Ich verstehe nicht ganz", so Gudenus, "warum die Sozialpartner jegliche Konfliktlösung im Keim ersticken." Immerhin habe Konsumentenschutzminister Böhmdorfer noch am Dienstag angeboten, die Beitragsleistung des Bundes sofort zu überweisen, sobald eine entsprechende Basis für die weitere Zusammenarbeit geschaffen würde. "Aufgrund der derzeitigen Lage scheint im Verein akuter Handlungsbedarf zu bestehen. Ich begreife daher nicht, warum man dieses Angebot nicht ernst nimmt," zeigte sich Gudenus verwundert.

Böhmdorfers Vorschlag, alle gesellschaftlich relevanten Gruppen in den VKI einzubinden, könne er als Vertreter des Österreichischen Seniorenringes, auf jeden Fall nur wiederholt befürworten. Die Vertreter der Österreichischen Seniorenverbände hatten bereits im Dezember 2001 einstimmig und mit Nachdruck die Aufnahme der Senioren als ordentliches Mitglied in den VKI gefordert. "Böhmdorfer hat recht. Auf Dauer wird es den Sozialpartnern wohl nicht gelingen, die Senioren aus dem Verein zu drängen", so Gudenus.

Ihm, Gudenus, sei es daher besonders wichtig, daß Böhmdorfer, "der sich als einziger, für die Interessen der Senioren einsetzt", im Boot bleibe. Gudenus apellierte daher an die Sozialpartner, die Vorschläge des Konsumentenschutzministers nochmals zu überdenken und so rasch wie möglich eine Einigung zu suchen. (Schluß)

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