Moser zu VKI: Krisengipfel noch im Juni nötig

Böhmdorfer muss Crash-Kurs gegen VKI beenden

OTS (Wien) - Die gestern beschlossenen "Notmaßnahmen" für den Verein für Konsumenteninformation (VKI) wertet die KonsumentInnensprecherin der Grünen, Gabriela Moser, als alarmierendes SOS-Signal einer bewährten Einrichtung des KonsumentInnenschutzes in Österreich. "Der VKI darf nicht kaputtgespart werden. Die Zahlungen des Bundes müssen umgehend überwiesen werden", so Moser.
Für die Sicherung der Zukunft des VKI und den Ausbau der KonsumentInneninformation, -beratung bzw. -betreuung verlangt Moser die umgehende Einberufung eines Krisengipfels zwischen den Präsidenten der Sozialpartner als Träger des Vereins und Minister Böhmdorfer. "Das Hickhack um Einfluss und Kontrolle darf nicht zu Lasten der KonsumentInnen und KonsumentInnenschutzpolitik gehen."

Derzeit reichen die Mittel noch bis Herbst, dann besteht Konkursgefahr, so Moser. Gerade im Hinblick auf die Aufwertung des KonsumentInnenschutzes durch die EU, die dadurch eine Stärkung des Wettbewerbs erzielen möchte, ist der Ausbau des VKI als regierungsunabhängige Organisation besonders wichtig. Sparen beim KonsumentInnenschutz widerspricht einer offensiven Wettbewerbspolitik, dies sollte sich auch die Wirtschaftskammer vor Augen halten und Abstand von der Beschneidung der Tätigkeiten des VKI nehmen, ergänzt Moser.
"Böhmdorfer muss seinen finanziellen Crash-Kurs gegen den VKI beenden. Auf dem Rücken der KonsumentInnen Justament-Standpunkte auszufechten, ist gerade in Zeiten der Verunsicherung von KonsumentInnen katastrophal. Es muss dringend ein Krisengipfel und eine Konsenslösung her", schließt Moser.

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