Glawischnig zu Nitrofen: Fünf Fragen an Minister Haupt

Armutszeugnis für Haupts Lebensmittel-Kontrollpolitik

OTS (Wien) - "Vollständige Aufklärung für die KonsumentInnen über die nach Österreich gelangten Lieferungen mit Nitrofen verseuchtem Fleisch" fordert die stv. Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig. "BM Haupt findet es bis dato nicht der Mühe wert, sich zu äußern", kritisiert Glawischnig, die fünf Fragen an den Konsumentenschutzminister richtet:

  • Wird es eine Verstärkung der Kontrollen von Lebensmittelimporten geben?
  • Besteht Gesundheitsgefahr für KonsumentInnen?
  • Wird Fleisch aus dem Handel zurückgezogen werden? Wenn ja, wann und wo? Wenn nein, warum halten Sie das nicht für notwendig?
  • Werden Sie für eine vollständige Aufklärung sorgen? Wenn ja, wie?
  • Stimmen Sie dem Geschäftsführer der Ernährungsmittelagentur zu, der meinte, "durch einen Einmal-Genuss falle niemand gleich tot um"?

Glawischnig bezeichnet es darüber hinaus als eine Armutszeugnis der österreichischen Lebensmittelkontrolle, dass die Tageszeitung ‚Der Standard’ in Deutschland recherchieren müsse, um Informationen über etwaig verseuchtes Fleisch in Österreich zu erhalten.

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