Rechnungshof bestätigt Kärntner Bildungspolitik

LH Haider: Kahlschlag im Schulsystem abgewendet -Gesamtbildungskonzept sichert moderne Ausbildung

Klagenfurt (LPD) - Der Rechnungshof hat das Kärntner Schul- und Bildungssystem unter die Lupe genommen und sehr positiv bewertet. Landeshauptmann Jörg Haider zog heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Klagenfurt eine Bilanz über das Bildungswesen in Kärnten auf Basis einer vom "Bildungsland Kärnten" erstellten Ist-Analyse.

Aus der Analyse geht hervor, dass Kärnten über ein überdurchschnittlich gutes und vielfältiges Ausbildungsangebot verfügt. Zukunftsweisend eingeschätzt wird von den Schulen und den Kärntner Unternehmen die erfolgte Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft. Das bedeute mehr Praxis in den Schulen und mehr Unterstützung der Wissenschaft in den Betrieben. Darüber hinaus nannte der Landeshauptmann Initiativen wie "Schulen ans Netz" sowie die Offensiven bei der IT- und der Sprachen-Ausbildung.

Als positiv bewertete Haider den Umstand, dass es ihm gelungen sei, die zahlreichen Schulschließungen seit dem Jahr 1991 durch eine Änderung des Kärntner Schulgesetzes zu stoppen. Die Schaffung von Exposituren habe die Erhaltung von Kleinschulen im ländlichen Raum ermöglicht, so der Regierungschef. Kärnten habe nach der Novellierung des Kärntner Schulgesetzes im vergangenen Jahr alleine an institutionellen Kosten rund fünf Millionen Euro eingespart.

Das Gesamtbildungskonzept für Kärnten sieht Haider in vielen Bereichen bereits umgesetzt. Damit könne sich Kärnten mit Bildung als Standortfaktor im internationalen Vergleich positionieren. Durch den vor einem Jahr gegründeten Verein "Bildungsland Kärnten" sei es auch gelungen, alle Bildungseinrichtungen und die Wirtschaft unter einem gemeinsamen Dach zu vereinen. Durch klare Zielvorgaben sei ein effizientes Steuerungsinstrument zur Umsetzung eines modernen Bildungssystems geschaffen worden.

Die neue Struktur fördert die intensive Zusammenarbeit zwischen den Schulen, dem Arbeitsmarkt und der Wirtschaft. Unter der Marke "Bildungsland Kärnten echt g´scheit" soll Kärnten eine Vorreiterrolle im Wettbewerb der europäischen Regionen einnehmen und damit auch den Bildungstourismus forcieren, sagte Haider. Augenmerk will der Kärntner Schulreferent künftig auch auf die Managementausbildung für Lehrer legen.

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