ÖBB, Alcatel und Siemens stellen die Weichen für eine sichere Zukunft des Schienenverkehrs

Symbolische Eröffnung des 100. Elektronischen Stellwerks

Im Rahmen des Symposiums "Die Weichen für die Zukunft stellen", eröffnete Verkehrsminister Ing. Mathias Reichhold symbolisch das 100. Elektronische Stellwerk (ESTW) der ÖBB. Die Feierlichkeiten fanden in Anwesenheit von ÖBB Generaldirektor-Stellvertreter DI Helmut Hainitz, DI Reinhard Hutter, Generaldirektor von Alcatel, und dem Generaldirektor von Siemens, DI Albert Hochleitner, im Technischen Museum in Wien statt. "Gerade Österreich hatte bei der Entwicklung und beim Einsatz neuer Technologien im Bahnverkehr stets eine Vorreiterrolle inne", so Bundesminister Ing. Mathias Reichhold. "Die Technik und die damit geschaffene Sicherheit steht aber letzten Endes immer im Dienste der Mobilität der Menschen."****

Elektronische Stellwerke - "Masterminds des Zugbetriebs"

Für die Kunden nicht sichtbar, aber allgegenwärtig: Hightech-Anlagen sind die Grundlage eines modernen Bahnbetriebes. Sie sorgen für Sicherheit, Pünktlichkeit und Verlässlichkeit und ermöglichen Zugverkehr mit hoher Frequenz. Bereits Ende der Achtziger Jahre begannen die ÖBB auf die Technologie der ESTW’s zu setzen. Inzwischen werden 25% der 11.000 fernbedienten Weichen über Elektronische Stellwerke gesteuert. Damit liegen die ÖBB klar im Spitzenfeld Europas. "Heute sind wir europaweit führend beim Einsatz elektronischer Stellwerke" so ÖBB-Generaldirektor Stellvertreter DI Helmut Hainitz. "Die dadurch mögliche Verdichtung der Zugintervalle steigert den Pünktlichkeitsgrad im Reise- und Güterzugverkehr und kommt so letzten Endes wieder den Kunden zu Gute." Auch betriebswirtschaftlich sind elektronische Stellwerke ein Gewinn, da der Fahrbetrieb entlang mehrerer Bahnhöfe zentral gesteuert werden kann.

Erfolgreiche Umsetzung mit Siemens und Alcatel

Wichtige Partner bei der Realisierung der modernen Stellwerktechnik im österreichischen Streckennetz sind Siemens und Alcatel. In den letzten 10 Jahren wurden insgesamt rd. 800 Mio. Euro investiert -Mittel, die überwiegend in die heimische Wirtschaft fließen. "Diese Investitionen haben bewirkt, dass Österreich bei ESTW’s über eine Technik verfügt, die auch international eingesetzt wird" zeigte sich Siemens-Generaldirektor DI Albert Hochleitner überzeugt. "Wichtig dabei ist die Wertschöpfung in Österreich, die High-Tech Arbeitsplätze im Land sichert."

Beispielhaft für die erfolgreiche Zusammenarbeit ist die Umsetzung einer Einheitlichen Bedienoberfläche (EBO). Unabhängig vom Hersteller und der angewandten Rechnertechnologie ist die Bedienung der ESTW’s völlig einheitlich. Dieses in Europa bisher einzigartige Anforderungsprofil an die Industrie garantiert gleichartige Bedienungshandlungen auf allen ESTW’s und damit ein hohes Maß an Sicherheit. Dazu DI Reinhard Hutter, Generaldirektor der Alcatel Austria AG: "Die Technologie-Symbiose zwischen den ÖBB und der Industrie ist mitentscheidend für die Exporterfolge. Dieses Wechselspiel ermöglicht den Know-How Aufbau in Österreich und sichert damit die europaweite Spitzenposition der ÖBB in der Eisenbahnsicherungs-Infrastruktur."

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