Ttl.: "Maßnahmen zur Kontrolle von jugendgefährdenden Videos"

(OTS)Klagenfurt, 2002 06 05: Auf Initiative von Jugendreferent Stadtrat Christian Scheider wurden, aufgrund der aktuellen Vorfälle, Maßnahmen gegen den Missbrauch von nicht jugendfreien Videos gemeinsam mit der Exekutive und den zuständigen Fachabteilungen ausgearbeitet. Der erste Schritt war es, Richtlinien für die Stadt Klagenfurt fest zu setzen, welche der Exekutive eine Kontrolle und eine Vollziehung erst ermöglichen, da das Kärntner Jugendschutzgesetz hier sehr allgemein gehalten ist. Definiert wurde im Einvernehmen mit den Videoverleihern, dass Kindern und Jugendlichen Videos nur dann angeboten, vorgeführt, weitergegeben und zugänglich gemacht werden, wenn diese für die jeweilige Altersstufen freigegeben und als solche gekennzeichnet sind. Anlehnen wird man sich bei der Kontrolle an den § 7 JÖSchG (Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit -Jugendschutzgesetz Deutschland). In Deutschland nimmt die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle) die Kennzeichnung für die Oberste Landesjugendbehörde vor. Der zweite Schritt der gestern gesetzt wurde, war eine gemeinsame Besprechung mit der Exekutive, der Abteilung Baurecht, den Videoverleihern der Stadt Klagenfurt und dem zuständigen Jugendreferenten Stadtrat Christian Scheider. Wichtig ist es gemeinsam an einem Strang zu ziehen und Bewusstseinbildung zu schaffen, so Scheider. Auch der geschäftsführende Polizeidirektor Dr. Fischer betonte, dass es der Polizei nicht um eine Flut von Verwaltungsstrafen geht, sondern darum, dass wirklich gewaltverherrlichende, pornografische und sonstige nicht jugendfreie Videos nicht in die Hände derer gelangen, für die sie nicht bestimmt sind. Stadtrat Christian Scheider wird gemeinsam mit der Exekutive und der Abt. Baurecht stichprobenartige Kontrollen und Lokalaugenscheine durchführen, um sich ein Bild vor Ort in den Videotheken, im speziellen von den räumlichen Abteilungen, zu machen. Weitere Schritte im Bereich der Bewusstseinsbildung von Eltern, Jugendlichen und allen anderen Betroffenen sind, neben der Verankerung, der Bestimmungen an die sich nun die Stadt Klagenfurt hält, im Kärntner Jugendschutzgesetz geplant. Ein eigener Aufkleber (wie bei der Aktion "Kein Alkohol unter 16") wird entworfen, und die Videoverleiher werden diesen dann als Zeichen der Unterstützung an ihrem Geschäft sichtbar anbringen, schloss Jugendreferent Stadtrat Christian Scheider.

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