Ellensohn: Imagewerbung für Laska & Co als Krieau-Subvention getarnt

Wiener Grüne unterstützen Krieau, lehnen 363.365 Euro teuren "Großer Preis von Grete Laska" ab

Wien (Grüne) - Im heutigen Laska-Ausschuss (Soziales, Sport...) wurde einmal mehr schön vorgeführt, wie in Wien Subventionen vergeben werden. Unfreiwilliges Versuchsobjekt: die Krieau. Der traditionelle Wiener Trabrenn-Verein bietet in der Krieau ein tolles Jahresprogramm an: Knapp 1.000 Trabrennen, Open-Air-Kino und ein Riesen-Schani-Garten erfreuen Hunderttausende Besucher und BesucherInnen. "Die Krieau leistet einen Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt und verdient sich eine Unterstützung für die vielen Aktivitäten," stellt David Ellensohn, Sportsprecher der Wiener Grünen, fest.

"Wieso kann der Trabrenn-Verein nicht einfach einen Subventionsantrag wie Hunderte andere Vereine stellen und dieser wird dann entsprechend behandelt? Warum muss hier der Umweg über eine Image-Kampagne gegangen werden, die in erster Linie der Selbstbeweihräucherung von SP-Politikern dient" kritisiert Ellensohn die Vorgangsweise von Laska & Co. 363.365 Euro (früher runde 5 Millionen Schilling) erhält der Trabrennverein über den unnötigen Umweg PID. Dafür darf die Stadt Wien unter anderem 100 Trabrennen unter einem eigenen Titel abhalten. "Dass im Büro der Vizebürgermeisterin bereits über den "Großen Preis von Grete Laska" und das "1. Österreichische Traberderby um den Laska-Preis" nachgedacht wird, kann ich nicht bestätigen" schließt David Ellensohn der hofft, dass eines Tages "Subventionsansucher nicht wie Bittsteller behandelt werden".

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