Gleichenfeier: Ersten Bauabschnitt des Projekts "MesseWienNeu"

Generaldirektor Mutz würdigt die gute Zusammenarbeit mit Stadt und Bezirk

Wien, (OTS) "Dank der guten Zusammenarbeit mit den Dienstellen der Stadt Wien, allen voran Vizebürgermeister Rieder, Verkehrs- und Planungsstadtrat Schicker und Bezirksvorsteher Kubik, kann ich eine erste erfolgreiche Zwischenbilanz ziehen", sagte Direktor Ing. Rudolf Mutz von der Wiener Messe Besitz GmbH (MBG) bei der Gleichenfeier für den ersten Bauteil des neuen Messezentrums. "Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt gehen zügig voran, die behördlichen Bewilligungsverfahren für die nächsten Bauabschnitte sind in der letzten Entscheidungsphase, die Abstimmung des von der MBG vorgelegten Verkehrskonzepts mit dem Bezirk macht entscheidende Fortschritte und die Architektenwettbewerbe für Platzgestaltung und Messehotel werden Ende Juni abgeschlossen sein". Damit können wir die Bereitstellung leistungsfähiger Tagungseinrichtungen für den Kardiologenkongress im Sommer 2003 garantieren", zeigte sich Mutz überzeugt. Planungsstadtrat Dipl.Ing. Rudolf Schicker kündigte die Präsentation der Siegerprojekte des Architektenwettbewerbs für Anfang Juli an und freute sich auf den Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt, der im Frühherbst mit Bürgermeister Häupl, den zuständigen Stadträten und Wirtschaftskammerpräsident Nettig erfolgen wird. Schicker betonte auch die Wichtigkeit des neuen Messe- und Kongresszentrums für die Belebung des zweiten Bezirks und des Wirtschaftsstandorts Wien.

Das Projekt "MesseWienNeu" umfasst die Errichtung neuer Messe-und Veranstaltungshallen und die Schaffung jener Infrastruktur, die für einen modernen Messe- und Kongressbetrieb erforderlich ist. Mit Reed Messen als Betreiber konnte die Stadt Wien einen der weltweit größten Organisatoren und Veranstalter für die Ausrichtung sämtlicher Publikums- und Fachmessen gewinnen, wodurch gewährleistet ist, dass sich die baulichen Investitionen von fast 170 Millionen Euro (rund 2,3 Milliarden Schilling) in den nächsten Jahren durch die zu erwartenden Einnahmen aus dem Kongress- und Messegeschäft und die damit verbundene Umwegrentabilität für die Wiener Wirtschaft für alle beteiligten Partner rechnen werden. Die städtebauliche Gestaltung des neuen Messezentrums liegt in den Händen des renommierten österreichischen Architekten Prof. Gustav Peichl.

Straffe Terminplanung

Die Adaptierungsarbeiten der bestehenden Halle 25 sind bereits in Vorbereitung und die Errichtungsarbeiten der zwei Messehallen, die diese Halle flankieren, sind in vollem Gang. Die Rohbauten des ersten Bauabschnitts sind im Sommer 2002 fertiggestellt und stehen Mitte 2003 für den Kardiologenkongress zur Nutzung zur Verfügung. Noch im Sommer 2002 wird mit der Errichtung der Parkhäuser begonnen und bereits Anfang Juli 2002 werden die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs für die Gestaltung der beiden Vorplätze der Eingangsbereiche des neuen Messezentrum präsentiert. Gleichzeitig mit der Präsentation wird auch das Siegerprojekt für die Errichtung eines neuen Messehotels vorgestellt. Im September 2002 erfolgt der Spatenstich für das neue Kongresszentrum und die vierte Messehalle, die den zweiten Bauabschnitt umfassen.

Diese straffe und termingerechte Umsetzung des Etappenplans durch das Projektteam der Wiener Messe Besitzgesellschaft folgt den Vorgaben seitens der Eigentümer Stadt Wien und Wiener Wirtschaftskammer, die als zentrale Forderung beinhalten, dass der Kardiologenkongress mit rund 30.000 Teilnehmern am Ende der ersten Bauphase im Sommer 2003 in den neu errichteten, multifunktionalen Hallen tagen kann. Dieser Kongress zählt international zu den bedeutendsten Großkongressen und wird in Zukunft in regelmäßigen Abständen in Wien zu Gast sein. Die Umwegrentabilität dieses Kongresses gab einen wesentlichen Impuls für die rasche Umsetzung des Projekts "MesseWienNeu", zum anderen musste auch sichergestellt werden, dass Reed Messen Wien die zahlreichen Messeveranstaltungen während der Errichtungsarbeiten ohne allzu große Beeinträchtigungen durchführen kann.

Die zweite Bauphase beginnt in zeitlicher Überschneidung bereits im Sommer 2002 unter Berücksichtigung der positiven Abwicklung der erforderlichen Bewilligungsverfahren, die je nach Ablaufplanung parallel zum Baugeschehen durchgeführt werden. Im Rahmen dieser Bauphase ist ab Mitte 2002 die Errichtung eines modernen Kongresszentrums, der vierten Messehalle und der alle Baukomplexe verbindenden Mall für die Besucher vorgesehen. Nach Abschluss des Gesamtprojekts wird ein umfassendes städtebauliches Ensemble als "MesseWienNeu" vorhanden sein, das zwischen Messestraße, Ausstellungsstraße, Vorgartenstraße, Trabrennstraße und Perspektivstraße ein Gelände von nahezu 15 Hektar erschließt, auf dem fast 70.000 m2 Veranstaltungs- und Ausstellungsfläche für die Nutzer zur Verfügung stehen werden.

Allgemeine Informationen:
o Wiener Messe Besitz GmbH: http://www.messewien-neu.com
oder http://www.mbg.at

(Schluss) sta

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MesseWienNeu
Dr. Alfred Stalzer
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