Erfolgreicher Probelauf des neuen Klima-Wind-Kanals

BM Reichhold und Stadtrat Rieder machen Wind (On) im neuen Klima-Wind-Kanal in Floridsdorf

Wien (OTS) - Am Dienstag gaben der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie Mathias Reichhold und Finanzstadtrat Sepp Rieder im neuen Klima-Wind-Kanal in Wien - Floridsdorf erstmals das Kommando "Wind On". Nach nur 15-monatiger Bauzeit wurde im Rahmen eines Festaktes die kleinere der beiden Teststrecken in Probebetrieb genommen. Mit der Fertigstellung der Anlage ist bereits Ende dieses Jahres zu rechnen.

Im neuen Klima-Wind-Kanal (KWK) sollen ab Dezember 2002 vor allem Schienenfahrzeuge, aber auch große Nutzfahrzeuge, unter extremen klimatischen Bedingungen geprüft werden. Dabei können Stürme von bis zu 300 Stundenkilometern simuliert werden. Bei Temperaturen von Minus 60 bis Plus 50 Grad Celsius können es die Techniker regnen, schneien oder hageln lassen. Der neue KWK wird über zwei parallel betreibbare Testkammern mit einer Länge von 31 und 100 Metern verfügen. Damit können nicht nur Lokomotiven, sondern auch ganze Zugsverbände getestet werden.

Bei der Finanzierung des Projekts, es geht um ein Gesamtinvestitionsvolumen von 65 Mill. Euro, arbeiten private Investoren und die öffentliche Hand aufgrund des hohen Investitionsvolumens und der langen Refinanzierungszeit in einem Private-Public-Partnership-Modell zusammen. Der Eigentümer, eine Tochtergesellschaft der Schieneninfrastrukturfinanzierungs-Gesellschaft (SCHIG), verpachtet als "Public Partner" die Anlage an die Rail Tec Arsenal (RTA), an der als "Private Partner" die wichtigsten europäischen Schienenfahrzeughersteller beteiligt sind und die Betrieb und Vermarktung des KWK übernimmt.

"Um ein derartiges Projekt mache ich gerne Wind," scherzte Reichhold, der das erste "Wind On"-Kommando gab. Mit diesem Zukunftsprojekt werde die Technologie- und Forschungskompetenz Österreichs weiter ausgebaut und das sei ein schöner Erfolg, so Reichhold. Über die Neuerrichtung der Testanlage in Wien freute sich auch Rieder: "Die Entscheidung für den Standort Wien ist ein Beleg dafür, welche Anerkennung der Technologiestandort Wien im Ausland genießt."

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