Schicker zu Westbahnhofgelände

Wettbewerbsergebnisse nicht vorweg nehmen

Wien (OTS) "Es ist eine Frage des Wettbewerbsergebnisses, wie das Gelände rund um den Westbahnhof künftig gestaltet sein wird. Deswegen verwundert mich, dass die Wiener FPÖ offensichtlich schon jetzt genau weiß, wie dieser Bereich in Hinkunft aussehen wird", betonte Wiens Planungsstadtrat Rudolf Schicker bezüglich der heutigen Aussagen der FP-Gemeinderäte Kowarik und Trammer. Wie Schicker informierte, werde zur Zeit gemeinsam mit den ÖBB ein Wettbewerbsverfahren erarbeitet, die Ausschreibung solle noch im Sommer erfolgen und werde auch rechtzeitig der Öffentlichkeit präsentiert. Ein Ergebnis des Wettbewerbs sei im November 2002 zu erwarten.

Bereits im April 2000 wurde von den Professoren Holzbauer und Peichl ein städtebauliches Leitbild erarbeitet. Aufgrund neuer Überlegungen seitens der ÖBB, vor allem hinsichtlich der Verfügbarkeit von Flächen bzw. neuer Rahmenbedingungen hinsichtlich bahnbetrieblicher Zielsetzungen wurde im Sommer 2001 allerdings eine Überarbeitung der bisherigen Grundlagen für einen Wettbewerb gemeinsam von Stadt Wien und ÖBB gestartet. Derzeitiger Stand ist, dass im Rahmen eines EU-weiten Wettbewerbs ein Leitbild für die städtebauliche Entwicklung für den Bereich um die Bahnhofshalle unter Mitbetrachtung des Europaplatzes sowie den verfügbaren Flächen, vor allem entlang der Felber Straße bis zur Johnstraße ermittelt werden soll. Ausgegangen wird dabei von einer gemischten Nutzung, wobei der Schwerpunkt im Bereich Büro-, Service-, Freizeit-, Hotel- und hochwertiger betrieblicher Nutzung und erst in zweiter Linie in ergänzender Wohnnutzung liegen soll. Kurzfristige Maßnahmen sind im Bereich der Bahnhofshalle sowie im nördlich und südlich anschließenden Umfeld vorgesehen.

"Die übliche Panikmache der FPÖ ist wieder einmal völlig unbegründet. Die Stadt Wien arbeitet gemeinsam mit den ÖBB zügig an der Ausschreibung des Wettbewerbs, die Ausschreibungsunterlagen werden auch rechtzeitig den Fraktionen übermittelt. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass das Ergebnis eine bestmögliche Lösung für das Westbahnhofareal und den Bezirk darstellen wird.", schloss Schicker. (Schluss) gb

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