Papházy: "Durch Akkreditierung wird Bildungsinstitution zur Privatuniversität"

Wien, 2002-06-03 (fpd) - "Zur Privatuniversität wird eine Bildungsinstitution erst durch Akkreditierung und darf sich auch erst nach Akkreditierung Universität nennen. Das soll auch in Zukunft so bleiben", meinte heute die freiheitliche Abg. Sylvia Papházy. Eine Ausnahme stelle lediglich das Universitätszentrum für Weiterbildung (Donau-Universtät Krems) dar, dessen Namensgebung per Gesetz erfolgt ist.****

Der Akkreditierungsrat nehme seine Aufgabe sehr ernst, da die Akkreditierung als Privatuniversität die rechtliche Gleichstellung der Studierenden mit Studenten an öffentlichen Unis bringe. Die Vorteile reichten von der Inanspruchnahme eines Stipendiums über die bedingte steuerliche Absetzbarkeit bis zur Erteilung eines Studentenvisums, erklärte Paphazy.

Für die Zukunft wünscht sich Papházy in Österreich viele weitere hervorragende Privatuniversitäten, wobei die strenge Prüfung von Zulassungskriterien dabei verstärkt Bedeutung haben muß. "Österreich wird seinen Ruf als Bildungsland dann ausbauen, wenn ausschließlich hervorragende tertiäre Bildungseinrichtungen in einen positiven Wettstreit um Studierende treten."

Daß diejenigen Bildungseinrichtungen, die sich dem aufwendigen Akkreditierungsverfahren nicht stellen, die Bedeutung der Akkreditierung in der Öffentlichkeit herunterspielen wollen, erinnert Papházy mehr an die Geschichte mit dem Fuchs und den Trauben als an seriöse Argumentation. (Schluß)

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