Josefstadt: Lohners Abschied mit Molieres "Menschenfeind"

Wien, (OTS) Mit Molieres "Menschenfeind" nimmt Helmuth Lohner als Schauspieler in der kommenden Saison Abschied vom Theater in der Josefstadt, das er bis Ende der Saison 2002/2003 leitet. Die Inszenierung von Günter Krämer hat am 9. November 2002 Premiere, einer der Höhepunkt der kommenden Spielzeit, die Lohner am Montag vorstellte. Der Bogen der Saison reicht von Ibsen und Schnitzler über Molnár und Thomas Bernhard bis zu Harold Pinter und Tom Stoppard. Die Stücke sind fast durchwegs aus dem Ensemble besetzt, was einerseits sparen helfe und andererseits die Qualität der Schauspieler des Hauses unterstreiche, so Lohner.

Thomas Bernhards "Über allen Gipfeln ist Ruh" in der Regie von Wolf-Dietrich Sprenger mit Joachim Bißmeier eröffnet am 5. September die Saison, es folgt Ibsens "Wildente", Regie Dietmar Pflegerl, mit Gertrud Drassl, Premiere am 24. Oktober. Schnitzlers "Fink und Fliederbusch" mit Michael Dangl, in der Regie von Jürgen Kaizik hat am 16. Jänner 2003 Premiere, ab 6. März spielt Herbert Föttinger in der Regie von Janusz Kica den "Liliom". Im Gedenken an den 125. Geburtstag von Franz Molnár gibt es auch eine Matineé am 12. Jänner. Mit Otto Schenk als Harold Pinters "Hausmeister" (Premiere 3. April, Regie Alexander Waechter)und Tom Stoppards "Das einzig Wahre" mit Sandra Cervik (ab 8. Mai, Regie Beverly Blankenship) ist die Saison am Haupthaus komplett.

In den Kammerspielen inszeniert Fritz Muliar Curth Flatows "Das Geld liegt auf der Bank" mit Ossi Kolmann, Felix Dworak führt Regie bei "Beste Freunde” von William Douglas Home mit Harald Serafin. Elfriede Ott, Fritz Muliar und Ossi Kolmann bestreiten einen Abend mit "Frühere Verhältnisse" von Nestroy und "Abschiedssouper" von Schnitzler (Regie Peter Gruber). "Das verflixte siebente Jahr" von George Axelrod mit Jessica Blume und Martin Zauner (Regie: Thaddäus Podgorski) und "Die Affäre" von Eugène Labiche mit Boris Eder beschließen die Spielzeit. (Schluss) gab

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