Niederwieser zu drohendem Internet-Blackout durch KPNQwest-Konkurs

"Weiteres Alarmsignal gegen Privatisierungswahn!"

Wien (SK) SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser sieht im Konkurs des international tätigen Kabelunternehmens KPNQwest, an dessen Glasfaserkabel- Netzwerk "halb Europa" hängt, ein weiteres Alarmsignal gegen den Rückzug des Staates aus dem Telekommunikations-Infrastrukturbereich. ****

"Stromausfälle in Kalifornien, eine Serie von Zugsunglücken in Großbritannien und jetzt ein drohender, europäischer Internet-Blackout durch den KPNQwest-Konkurs: Verschiedene Katastrophen, die alle ihre Ursache in einem bedenkenlosen Privatisierungswahn haben, bei dem Staaten wesentliche Infrastruktur-Einrichtungen an private Unternehmer verscherbelt haben. Diese Unternehmer haben kurzfristige Gewinnmaximierung zum Ziel und nicht den Aufbau und die Erhaltung einer nachhaltig nützlichen Infrastruktur für ein Gemeinwesen. Das haben auch die Konkurse im Zuge des Platzens der High-Tech-Blase in den letzten Jahren gezeigt hat," betont Niederwieser am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fordert deshalb: "Hände weg von weiteren Privatisierungen im Telekommunikations-Infrastrukturbereich." (Schluss) hm/mm

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