Erfolgreiche Kärntner Verkehrsalternative GO-Mobil soll längerfristig abgesichert werden

Immer mehr Gemeinden wollen GO-Mobil - LH Haider und LR Wurmitzer danken Initiator Max Goritschnig und sagen weitere Unterstützung zu - GO-Mobil hebt Lebensqualität und dient heimischer Wirtschaft

Klagenfurt (LPD) - Das GO-Mobil hat sich als
Nahverkehrsalternative zum öffentlichen Verkehr in zahlreichen Kärnten Gemeinden etabliert und stößt weiterhin auf überaus positives Echo. GO-Mobil versteht sich nicht als Konkurrent, sondern als sinnvolle bedarfsorientierte Ergänzung zum öffentlichen Verkehr und Taxiangebot in den ländlichen Gemeinden. Finanziert wird es über Mittel aus Bund, Land und Gemeinden sowie Sponsoren und der heimischen Wirtschaft. GO-Mobil fährt auf gemeinnütziger Vereinsbasis.

Landeshauptmann Jörg Haider und Kärntens Gemeindereferent Landesrat Georg Wurmitzer haben das Verkehrsmodell GO-Mobil bei einer Sitzung mit den betroffenen Bürgermeistern und Betreibern auf der Burgruine Glanegg als Musterbeispiel einer privaten Initiative hervorgehoben. Sie sagten auch ihre weitere Unterstützung für das Projekt zu.

Viel Dank und Anerkennung gab es für den Initiator Max Goritschnig aus der Gemeinde Moosburg. Als Pilotprojekt startete GO-Mobil vor zwei Jahren in Moosburg, im Vorjahr wurde es als einheitliches Modell zertifiziert. Der Erfolg ist unerwartet groß, zahlreiche weitere Gemeinden wollen ebenfalls das paraöffentliche bedarfsorientierte GO-Mobil übernehmen.

Wie Landeshauptmann Haider sagte, habe der derzeitige Infrastrukturminister Mathias Reichhold wesentlich an der Entstehung bzw. Förderung von GO-Mobil mitgewirkt. Es sei eine sehr sinnvolle und humane Alternative, weil es auch alten oder gehbehinderten Menschen nach Wunsch ermöglicht, bis nach Hause gebracht zu werden. Das Land werde das Projekt GO-Mobil weiterhin unterstützen, bekräftigte Haider.

Gemeindereferent Wurmitzer möchte einen interkommunalen Ausgleich von den finanzstärkeren hin zu den finanzschwächeren Gemeinden im Rahmen des Verkehrsverbundes erreichen. Die schwächeren Gemeinden würden das GO-Mobil noch mehr brauchen, sollten aber dabei nicht finanziell benachteiligt werden.

Hervorgehoben wurde, dass die genormte Mobilitätsform GO-Mobil die Lebensqualität hebt, die Verkehrssicherheit steigert und neben seiner sozialen Komponente eine wichtige Stütze der regionalen Wirtschaft darstellt.

In einem Kommunique an die Minister Karl-Heinz Grasser und Mathias Reichhold sowie an die Kärntner Landesregierung wurde ersucht, dafür Sorge zu tragen, GO-Mobil auch künftig zu unterstützen und für die Absicherung der bestehenden Finanzierung längerfristig einzutreten. "Go-Mobilist" Goritschnig stellte die rhetorische Frage, warum GO-Mobil nicht in ganz Österreich zum Einsatz kommen sollte. (Schluss)

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