Waneck in Syrien: Zusammenarbeit auf Gesundheitssektor

Grosse Exportchancen für heimische Pharmaunternehmen

Damaskus, (BMSG) - Gesundheitsstaatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck befindet sich derzeit auf einem Arbeitsbesuch in Syrien. Er wird dort mit dem Syrischen Ministerpräsidenten M. Mustafa Miro und dem Gesundheitsminister Dr. Mohammed Iyad Al-Shatti zusammentreffen. Gestern besuchte Waneck die österreichischen UN-Truppen auf den Golanhöhen. *****

Höhepunkt des Arbeitsbesuches ist die feierliche Unterzeichnung eines "Letter of Understanding" zwischen dem Ministerium für soziale Sicherheit und Generationen, Staatssekretariat für Gesundheit und dem syrischen Gesundheitsminister über die Zusammenarbeit beider Staaten auf dem Gebiet des Gesundheitswesens. Weiterer Gegenstand der Zusammenarbeit soll die Entwicklung einer Kooperation bezüglich der technischen Ausstattung von Spitälern sowie der diesbezügliche Austausch von Know-how sein.

Beim Besuch von AUSBAT und UN-Dorf der österreichischen UN-Truppe konnte Waneck einen Eindruck der medizinischen Einheiten gewinnen. Die Stimmung, so der Staatssekretär, sei gut. "Die österreichischen Soldaten kümmern sich auch um verletzte Kinder aus der Umgebung des Stützpunktes. Wir werden prüfen inwieweit wir hier weitere Unterstützung in der Form von Medikamenten und Heilbehelfen wie etwa Hörgeräten bereitstellen können", so Waneck.

Gemeinsam mit seinem syrischen Amtskollegen beging Waneck heute den Weltnichtrauchertag vor großem Publikum. Anschließend erörterte Waneck Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Syrern. Besonders intensiv verliefen die Gespräche über medizinische Kooperationsmöglichkeiten, einen Expertenaustausch und das Know How von Krankenversicherung und Spitalsfinanzierung.

Interessant aus Sicht der österreichischen Industrie, so Waneck, sei das Interesse der Syrer an Blut- und Blutplasmaprodukten. "Hier sehe ich große Möglichkeiten für exportorientierte österreichische Pharmaunternehmen, die bereits jetzt ein hohes Ansehen in Syrien genießen", so Waneck. Weiters sei von den Syrern eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der Epidemiologie von Infektionskrankheiten erwünscht.

Interesse herrschte auch an Weiterbildung von medizinischem Personal und medizinischen Spezialausbildungen in Österreich. "Hier werden bald konkrete Schritte folgen", so Waneck. Morgen trifft der Staatssekretär den syrischen Ministerpräsidenten Dr. M. Mustafa Miro.
(Schluss) mg bxf

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