LH Haider: "Ganz Kärnten ist das Filmstudio"

Filmförderung Cine Carinthia in der Heft/Hüttenberg im Beisein bekannter Filmproduzenten präsentiert - Hochinteressante "Kärntner" Filmprojekte vor dem Start - Enorme touristische und wirtschaftliche Belebung sowie Arbeitsplätze werden erwartet

Klagenfurt (LPD) - Ganz Kärnten wird zum Filmland. "Ganz Kärnten ist das Filmstudio", sagte heute Landeshauptmann Jörg Haider bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kärntens Wirtschafts- und Finanzreferenten LHStv. Karl Pfeifenberger und prominenten Filmschaffenden in der Heft in der Gemeinde Hüttenberg. Schon lange wurde darüber nachgedacht, Kärnten in Szene zu setzen, nun sei es mit der neugeschaffenen Filmförderungs-Plattform Cine City unter der Koordination von Manfred Lukas-Luderer gelungen, so Haider.

In Kärnten soll nach und nach eine Filminfrastruktur aufgebaut werden und Kärntens einzigartige Schönheiten und Besonderheiten immer wieder auch selbst zur Filmkulisse von hier produzierten Filmen werden. Haider und Pfeifenberger unterstrichen die große wirtschaftliche, touristische und regionalpolitische Bedeutung für das Land, den unschätzbaren Image- und Werbeeffekt.

Lukas-Luderer bezifferte die Filminvestitionen, die in Kärnten in den nächsten drei Jahren gemacht werden sollen, mit 109 Mio. Euro. Das Besondere der Filmförderung: 200 Prozent der Förderungssumme müssen wieder reinvestiert werden, also in die jeweilige Region zurückfließen. Beispielsweise sollen bei Bauaufträgen heimische Firmen zum Zug kommen. Die Förderung soll auch erst nach Projektabschluß ausbezahlt werden.

Die bekannten Filmproduzenten bzw. Regisseure Reinhard Schwabenitzky (Star Film), Dieter Pochlatko (Epo Film), der gebürtige Kärntner Curd Faudon (Faudon Movies) waren gekommen und präsentierten ihre Kärnten-Projekte und bekräftigten ihre Kärnten-Begeisterung. Sie dankten Haider und Pfeifenberger für deren rasches unbürokratisches Vorgehen und die Art der Filmförderung.

Wie Lukas-Luderer sagte, seien folgende Produktionen jedenfalls fix: "Zwei Väter und eine Tochter" von Schwabenitzky und "Deadly Diversion" von Dieter Pochlatko. Curd Faudon wird ein Jahr lang ein "Universum Kärnten" über Leute und Landschaft mit dem Schwerpunkt Wasser drehen. Weitere Filmprojekte sind "Großvater wider Willen" (von der Leo Kirch Gruppe) und "Bergsommer" von Niki List (Cult Film). Die Drehorte bei der Schwabenitzky-Komödie sind vor allem der Wörther See-Raum. Beim Actionfilm Deadly Diversion (Kostenpunkt über 3,8 Mio. Euro) wird vor allem im Raum Hüttenberg/Heft und auf der Flattnitz gedreht.

Wie Pfeifenberger sagte, betrage das Filmbudget bislang 1,3 Mio. Euro. Das Filmgeschäft sei eine Wachstumsbranche und Filmförderung bedeute Wirtschaftsförderung, so Pfeifenberger. Die Mittel seien somit sicher gut eingesetzt, zumal sie zurückfließen werden und Arbeitsplätze sichern bzw. bringen werden.

Der Landeshauptmann sagte, dass die Filmwirtschaft vielfach an Österreich und Kärnten vorbei gegangen sei. Nun beschreite Kärnten einen neuen Weg. Die Kärntner Filmförderung sei mit regionalpolitischen Zielsetzungen verbunden. Eine starke Belebung und ein Multiplikatoreffekt seien zu erwarten, Kärnten wolle jedenfalls idealer Partner für Filmschaffende sein.

Schabenitzky bemerkte, dass er eine intensive Kärnten-Beziehung habe und auch seinen ersten sowie weitere Filme hier gedreht habe. Pochlatko lobte ebenfalls die einzigartigen Locations des Landes sowie die freundliche Aufnahme durch die Bevölkerung. (Schluss)

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