SCHENDER: FPÖ ist schon immer für Maturareform eingetreten

Derzeitige Matura geht zu wenig auf individuelle Fähigkeiten der Schüler ein

Wien, 2002-05-31 (fpd) "Die FPÖ ist schon immer für eine Reform der Matura eingetreten. Es geht vor allem darum, die Reifeprüfung den jetzigen Anforderungen im Bildungsbereich anzupassen und mehr auf die individuellen Fähigkeiten der Schüler einzugehen," so der freiheitliche Bildungssprecher Abg. Mag. Rüdiger Schender anläßlich der Debatte um eine Reform der Matura. ****

"Durch die freiheitlichen Reformvorschläge kann mehr auf den einzelnen Schüler eingegangen werden. Es geht darum, nicht nur Sachwissen zu vermitteln, sondern die Prüfungskandidaten auch dazu zu bringen, wichtige Zusammenhänge in den verschiedenen Stoffgebieten zu erkennen. Für die FPÖ ist dies ein wichtiger Punkt, um das Niveau an Österreichs Bildungsanstalten anzuheben. Vorstellbar ist auch zum Beispiel eine Evaluierung der verschiedenen Maturaergebnisse, um einheitliche Leistungsstandards an Schulen zu erreichen. Es geht also nicht um eine Nivellierung nach unten, sondern nach oben", so Schender weiter.

"Die Matura ist nicht generell überflüssig, sie muß jedoch an die Anforderungen der modernen Zeit angeglichen werden", so Schender. Das geforderte Lernniveau müsse ohnehin bereits am Ende der achten Klasse erreicht sein. Die Matura diene lediglich einer nochmaligen Überprüfung, erhöhe den Wissensstand aber nicht wesentlich.

"Es geht nicht darum, die Matura als solche abzuschaffen, sondern um eine sinnvolle Abänderung. Schade, daß dies in die derzeitige Oberstufenreform noch nicht Eingang gefunden hat, doch die FPÖ wird auch weiterhin für eine gut durchdachte Reform in diesem Bereich eintreten. Daher ist der Vorstoß von meinem Kollegen Karl Schweitzer ein wertvoller Impuls. Ich begrüße den Diskussionsanstoß", so Schender abschließend.
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