Faymann: Innerstädtisches Wohnen seit 1995 auf der Überholspur

Nur 14,5 Prozent der Wohnbauten in Donaustadt

Wien, (OTS) "Im Jahr 1995 kam es zu einem Kurswechsel beim Wiener Wohnungsneubau. Wohnbauförderung wird seitdem in erster Linie jenen Projekten gewährt, die im innerstädtischen Bereich liegen und über eine gut ausgebaute Infrastruktur verfügen. Daher entsprechen praktisch alle in letzter Zeit fertiggestellten geförderten Wohnprojekte diesen Anforderungen", erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann.****

"Neben einer vorhandenen guten Verkehrsinfrastruktur muss auch eine soziale Infrastruktur wie Schulen und Kindergärten gegeben sein. Nach diesen neuen Kriterien wurden seit 1995 Wohnprojekte mit insgesamt 40.200 Wohnungen von der Stadt mit Wohnbauförderung unterstützt. Der überwiegende Teil davon im innerstädtischen Bereich. Davon sind im 22. Bezirk Donaustadt "nur" 5.864 gelegen. Das sind 14,5 Prozent. Ein guter Teil dieser Wohnungen gehört zur Donau City und zum Wohnpark Neue Donau an der U1, die man ja nicht unbedingt als Stadtrandlage betrachten kann", stellte Faymann klar.

In diesen Zahlen sind sogar Dachbodenausbauten nicht berücksichtigt, die im Rahmen von Sanierungen vor allem im innerstädtischen Bereich angesiedelt sind.

Projekte auf Grundstücken der Stadt, die den Anforderungen einer guten Infrastruktur nicht entsprechen, haben derzeit übrigens keine Chance auf Realisierung und bleiben daher als Grundstücksreserve für langfristige Entwicklungen erhalten. (Schluss) gmp

Rückfragen & Kontakt:

http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Gerd Millmann-Pichler
Tel.: 4000/81 869
mil@gws.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK