Grüne für Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG)

GR Susanne Jerusalem: "Bildung kostet eben."

Wien (Grüne) - Volle Unterstützung für die Forderungen der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft kommt von der Schulsprecherin der Wiener Grünen, Gemeinderätin Susanne Jerusalem. "Es gibt nicht eine einzige Berufsgruppe, die in Anbetracht eines Reallohnverlustes plus erschwerter Arbeitsbedingungen dankend nickt und nach Hause geht. Deshalb war es umso erfreulicher, dass am gestrigen Feiertag 2000 LehrerInnen aus allen Bundesländern, vorwiegend aber aus Vorarlberg angereist sind, um ihre Forderungen zu deponieren", so die Grüne Schulsprecherin.

Jerusalem unterstützt auch die Forderung nach einer Änderung des Landeslehrer-Dienstrechts und fordert insbesondere eine Senkung der Klassenschülerhöchstzahl auf 25, schließlich steht die Qualität der Schule in einem engen Zusammenhang mit der Klassenschülerzahl. Jerusalem: "Bildung kaputtsparen ist kurzsichtig, wir brauchen umfassend gebildete junge Menschen."

Gemeinderätin Susanne Jerusalem verweist nachdrücklich auf das Versagen der GÖD (Gewerkschaft Öffentlicher Dienst), "die ihre eigenen Mitglieder im Regen stehen lässt und wie selbstverständlich die Interessen der Bundesregierung vertritt". Die Grüne Schulsprecherin: "Wer solche Freunde hat, braucht tatsächlich keine Feinde mehr." In diesem Zusammenhang ist es für die Grüne Schulsprecherin sehr gut nachvollziehbar mit welchem Genuss Frau Minister Gehrer ihre Gewerkschafter lobt, die sogar ein eigenes Verhandlungsprogramm vorgelegt hätten. Als skuril ist es zu bewerten, dass eine Gewerkschaft von ihren Mitgliedern gefürchtet werden muss, während sich der Verhandlungspartner freudig die Hände reibt. Jerusalem: "Zum Glück gibt es die Unabhängige Bildungsgewerkschaft, die Druck macht."

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