Onodi: Natura 2000 Traisental: Gute und gemeinsame Lösung für Wirtschaft und Natur in Sicht

Niederösterreichs Experten überarbeiten Vogelschutzgebiete

St. Pölten, (SPI) - Seit Herbst des letzten Jahres ist Österreich mit einem Mahnschreiben der Europäischen Kommission konfrontiert, in dem auf die noch ausstehende Meldung einiger wichtiger Vogelschutzgebiete aufmerksam gemacht wurde. Niederösterreich ist auch davon betroffen, will aber im Gegenzug alle bestehenden Vogelschutzgebiete neu überarbeiten und letztlich zu einer fachlich besseren, aber flächenmäßig geringeren Gebietsausweisung kommen. "Diesbezügliche Gespräche habe ich mit der EU-Kommission bereits geführt. Die Kommission ist bereit, fachlich besseren Lösungen zuzustimmen, auch wenn diese letztendlich eine Flächenreduktion bedeuten. Nun wurden Experten damit beauftragt, binnen von zwei Monaten diese Überarbeitung fertigzustellen", so die in Niederösterreich für Natura 2000 verantwortliche Naturschutzreferentin LHStv. Heidemaria Onodi.****

Die Klärung der Grenzziehung jenes Vogelschutzgebiets in den Randalpen bei Lilienfeld, das aufgrund wichtiger Vorkommen von diversen Spechtvogelarten gemeldet werden muss, ist bereits weit fortgeschritten. Experten und Wirtschaft treffen sich regelmäßig zu Abstimmungsgesprächen, um eine Lösung zu erzielen, die sowohl der Natur als auch der Wirtschaft dient. Onodi: "In diesem Gebiet sind nicht die Talachsen, also die Siedlungsräume, wichtig, sondern ausschließlich die Wälder wichtiger Lebensraum für die geschützten Vogelarten. Deshalb präzisieren wir mit Ökologen und der Wirtschaft die Gebietsabgrenzung und können auf diese Weise den unverzichtbaren Siedlungs-, Wirtschafts- und Entwicklungsraum des Traisentals freihalten. Damit wird auch sichergestellt, dass die Betriebe geplante Erweiterungen und Investitionen durchführen können, die Gemeinden aber auch raumordnungspolitisch genügend Freiraum haben." Eine endgültige Klärung soll im Herbst dieses Jahres feststehen. (Schluss) fa

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