LR Schwärzler: LRH stellt Landwirtschaft gutes Zeugnis aus

RH bestätigt gute Partnerschaft Land-Bauern und verstärktes Umweltbewusstsein

Bregenz (VLK) - Agrarlandesrat Erich Schwärzler zieht aus
dem Bericht des Landesrechnungshofes (LRH) über die Agrarförderungen ein positives Resümee. "Das Ergebnis
bestätigt die zielgerichtete und korrekte Verwendung der Fördergelder für die Erhaltung des Arbeitsplatzes Bauernhof
und die Entwicklung des ländlichen Raumes mit dem
Schwerpunkt bei den Agrarumweltmaßnahmen. Der Bericht
bestätigt zudem, dass die Eckpfeiler der Vorarlberger
Agrarpolitik stimmen. In der Feineinstellung bin ich gerne
bereit, die Optimierungsvorschläge des Landesrechnungshofes umzusetzen", so Landesrat Schwärzler. ****

Geprüft wurden die Abteilung Landwirtschaft (Va) im Amt
der Vorarlberger Landesregierung, die Agrarbezirksbehörde
Bregenz und die Landwirtschaftskammer Vorarlberg.
Schwerpunkte waren das Agrarfördersystem, die Gestaltung
der Landesförderungen, die Organisation der
Förderverwaltung, der Vergleich der Kontrollsysteme sowie
die Schnittstelle zwischen Land und der
Landwirtschaftskammer.

Agrarlandesrat Schwärzler nimmt den Prüfbericht zum
Anlass, um einmal mehr zu bekräftigen, "dass das Land
Vorarlberg seine Zusagen den Bauern gegenüber einhält. So
wurden den Bauern Leistungsabgeltungen in Höhe von 711
Millionen Schilling zugesichert und jährlich ca. 760
Millionen Schilling ausbezahlt." Erfreulich ist auch, dass
die Landwirtschaft in den letzten Jahren mit einem
deutlichen Schwerpunkt umweltfreundlicher geworden ist. Der Landesrechnungshof prüfte 56 kofinanzierte, nationale und
regionale Maßnahmen, davon 20 eigene Förderungen des Landes
und drei Fondsdotierungen. Diese Förderungen sind laut
Landesrat Schwärzler, "ein Beitrag, um die wichtige Arbeit
der Bauern und die bäuerlichen Umweltleistungen
abzugelten".

Der Landesrechnungshof bestätigt dabei, dass mit den
vorhandenen Fördermitteln und Leistungsabgeltungen korrekt umgegangen wird und es gelungen ist, durch die optimale
Ausnützung aller Fördermöglichkeiten der EU und des Bundes
das Landesbudget zu schonen. Landesrat Schwärzler: "Die Landwirtschaft hat in den letzten fünf Jahren eine massive Umbruchphase erlebt, die sich nicht nur auf die Bauernhöfe,
sondern auch auf die Förderverwaltung ausgewirkt hat. So
mussten neue Programme entwickelt und ausverhandelt sowie
der Umgang mit den EU-Fördersystemen optimiert werden, um
die Entwicklung der heimischen Landwirtschaft bestmöglich unterstützen zu können. Im Interesse der Vorarlberger Landwirtschaft ist es gelungen, in intensiven Verhandlungen
mit Brüssel zahlreiche eigene Regionalprogramme genehmigt
zu erhalten. In der Zeit von 1995 bis 2000 war die
Agrarpolitik auf europäischer und Bundesebene derart im
Umbruch, dass an Stelle der Erarbeitung umfangreicher
Konzepte, die in Brüssel keine Genehmigung erhalten, die
Erzielung konkreter EU-Genehmigungen für Projekte und Fördermaßnahmen zur möglichsten Sicherung der
flächendeckenden Landbewirtschaftung und eines angemessenen Einkommens unserer Bauern im Vordergrund gestanden sind."

Landesrat Schwärzler ist froh über die vom
Landesrechnungshof mit der Sicht von außen vorgenommene tiefgründige Auseinandersetzung mit der Landwirtschaft und
der Evaluierung des Agrarförderwesens. "Die vom
Landesrechnungshof vorgeschlagenen Empfehlungen sind
geeignete Schritte zur Weiterentwicklung der
Agrarförderungen und werden, sofern dies nicht bereits
geschehen ist, auch umgesetzt. Dies betrifft insbesondere
folgende Bereiche:
-Fortschreibung des landwirtschaftlichen
Gesamtförderkonzeptes für Vorarlberg und Einsetzung eines umfassenden Förderinformationssystems zu den
Agrarförderungen,
-Anpassung des Landwirtschaftsförderungsgesetzes,
-Vertiefung des Evaluierungs- und Controlling-Systems,
-weitere Vereinfachungen in der Förderabwicklung,
-konkretere Regelung der Leistungsbeziehung zwischen Land
und Landwirtschaftskammer mit verpflichtender Einführung
einer Kostenrechnung", so Landesrat Schwärzler.
(ad/ug,nvl)

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