Grüne/Margulies: Tariferhöhung bei Wiener Linien ignoriert Wünsche der Bevölkerung

Häupl & Co legen gegenüber dem Bund im Belastungsmarathon wieder vor

Wien (Grüne) - Bundesregierung und Wiener Sozialdemokraten
befinden sich in einem Belastungsmarathon. Mit der Erhöhung der Tarife der Wiener Linien um bis zu 25% hat Bürgermeister Häupl nun wieder die Nase vorne. Selbst die Tabaksteuererhöhung wird daran nicht viel ändern, steigen doch auch die Müllgebühren.

"Die Auswirkungen der Wiener Budgetüberschusspolitik werden für die Bevölkerung immer stärker erkennbar. Während die Wirtschaft kränkelt und Arbeitsplätze Mangelware sind, wird mit hausgemachten Tariferhöhungen den Menschen das Geld aus der Tasche gezogen", so kommentiert der Grüne Budgetsprecher DI Martin Margulies die morgen bevorstehende Tariferhöhung bei den Wiener Linien.

Die Wiener Grünen bleiben daher bei ihrer Forderung nach einer Tarifsenkung. "Allein die Ausgaben der Stadt Wien im heurigen Jahr zur Subventionierung des Garagenbaus, machen mehr aus, als die Tariferhöhung den Wiener Linien bringt," so Gemeinderat Margulies.

"Mit dem sozial- und verkehrspolitischen Unfug der Tariferhöhung bei den Wiener Linien, dokumentieren Häupl und Co eindrucksvoll, dass es ihnen keineswegs darum geht ein erfolgreiches Gegenmodell zur Belastungspolitik der Bundesregierung ins Leben zu rufen. Vielmehr wird deutlich, dass blau, schwarz und rot den wirklichen Wünschen der Bevölkerung gleichermaßen ignorant gegenüber stehen", so der Grüne Budgetsprecher abschließend.

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