Rund 2000 Wohnungen in Wien ohne Gas

Panne nach Revision lässt Flammen ausgehen

Wien (OTS) - Nach Revisionsarbeiten an Gasbehältern gelangte Stickstoff ins WIENGAS-Rohrnetz

Tausende Wohnungen waren entlang der Hauptrohrtrasse vom Werk Leopoldau bis zum Währinger Gürtel betroffen. Vor allem in den Bezirken 21, 19, 18 und 9 kam es am Donnerstag ab ca. 8,00 Uhr zu Verlöschungen der Flammen bei Gasgeräten.

Im Zuge von Revisionsarbeiten an den Kugelgasbehältern im WIENGAS-Werk Leopoldau wurden diese nach Abschluß der Arbeiten zur Dichteprüfung mit Stickstoff gefüllt . Bei der nachfolgenden Wiederinbetriebnahme wird der Stickstoff durch Erdgas ausgedrückt. Über Messsonden erfolgt der Nachweis der Zusammensetzung der Füllung. Sind nur mehr geringste Mengen Stickstoff im Erdgas nachweisbar, wird die Erdgasleitung aus den Behältern wieder ans Netz angeschlossen.

Offensichtlich hat sich im Messsystem, das die Zusammensetzung der Füllung überprüfen sollte, ein Fehler eingeschlichen. Durch die geringen Entnahmen am Feiertag kam Stickstoff in konzentrierter Form in eine Versorgungsleitung. Diese Leitung führt vom Werk Leopoldau über die Nordbrücke zum Gürtel und diesem entlang Richtung Alserstraße. Betroffen davon waren die Kunden entlang dieser Strecke - also die Bewohner im 21, 19, 18 und 9. Bezirk. Alle betroffenen Anlagen befinden sich unmittelbar in der Nähe dieses Hauptstranges.

Bis heute 8:00 Uhr langten mehr als 2.000 Meldungen über betroffene Gasanlagen bei WIENGAS ein. WIENGAS mobilisierte am Feiertag mehr als 60 Mitarbeiter, die die Entlüftung der Erdgasleitung in den Haushalten vornahmen. Derzeit stehen alle verfügbaren Kräfte im Einsatz. Rund 2000 Haushalte sollen noch betroffen sein.

Die vollständige Behebung wird im Laufe des heutigen Tages erwartet.

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