Postbus: Eklat bei Gespräch mit Bundesminister Reichhold

Minister Reichhold verweigert Handschlag - Personalvertretung und Gewerkschaft trotzdem weiterhin gesprächsbereit

Wien (ÖGB/GPF). Einen Eklat gab es beim heutigen Gespräch des Bundesministers Reichhold mit dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) Gerhard Fritz und Robert Wurm, Vorsitzender der Personalvertretung der Postbus AG. Mehr als eine Stunde versuchten Fritz und Wurm mit dem Minister über die aktuelle Situation der Postbus AG zu sprechen. Fritz und Wurm erklärten sich wiederholt verhandlungsbereit, als Vorraussetzung dafür nannten sie, dass der Ministerratsbeschluss vom 14. 5. 2002 zumindestens für die Verhandlungsdauer ausgesetzt wird. Reichhold erklärte mehrmals, dass der Regierungsbeschluss auf "Punkt und Beistrich" umgesetzt würde.++++

Für Wurm und Fritz war damit klar, dass es sich um ein Alibi-Gespräch handelte. Beim Verlassen des Ministerbüros weigerte sich Reichhold, den Handschlag von Wurm entgegen zu nehmen. Trotz dieses Eklats sind Wurm und Fritz weiterhin verhandlungsbereit, unter der Bedingung, dass der Ministerratsbeschluss ausgesetzt wird.

ÖGB, 29. Mai 2002
Nr. 487

GESENKTE LOHNNEBENKOSTEN...
...GEHEN AUF DEINE KOSTEN!
Wirtschaft und Regierung wollen Österreichs ArbeitnehmerInnen Saures geben. Der ÖGB tritt für soziale Fairness ein. Mehr unter www.oegb.at

Rückfragen & Kontakt:

GPF Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0664 / 624 1206Franz Fischill
Telefon: 534 44/510 DW
Mobil: 0699/1942 08 74Martin Palensky

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB