ÖGB-NÖ-Staudinger: Postbus-Privatisierung gefährdet rund 1000 Arbeitsplätze

Streik ist klares Signal an Verantwortliche

Wien (ÖGB) - Auch der Vorsitzende des niederösterreichischen Gewerkschaftsbundes Josef Staudinger stellt sich hinter die "Postler": "Es kann doch keine Lösung sein, in Zeiten der höchsten Arbeitslosenzahlen jetzt auch noch rund 1000 Arbeitsplätze durch die geplante teilweise Postbus-Privatisierung mutwillig zu gefährden." Österreichweit protestieren mit diesem Warnstreik rund 3000 Postbus-Mitarbeiter gegen die geplante Privatisierung von rund 30 Prozent des Unternehmens.++++

"Ich sehe diesen Streik als klares Signal an die Verantwortlichen, endlich von der Politik der Zerschlagung bestehender Unternehmen Abstand zu nehmen. Damit wird nur die eigene Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich geschwächt", so der Gewerkschafter abschließend.

ÖGB, 29. Mai 2002
Nr. 486

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LS Gerhard Posset

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