BRINEK: VIELE MISSVERSTÄNDNISSE KONNTEN AUSGERÄUMT WERDEN

ÖVP-Wissenschaftssprecherin: "Medizin braucht einen Sonderstatus"

Wien, 29. Mai 2002 (ÖVP-PK) Viele Missverständnisse konnten heute ausgeräumt und die Ziele der Universitäten stärker artikuliert werden, fasste heute, Mittwoch, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer und ÖVP-Klubobmann Dr. Andreas Khol die vormittäglichen Debatte im Rahmen der ÖVP-Enquete "Die Regierungsvorlage zum Universitätsgesetz 2002" im Parlament zusammen. ****

"Es wurde erneut offenkundig, dass sich die Universitäten mehr Autonomie gewünscht haben und seit langem wünschen", und nicht "überfallsartig" vorgegangen wurde. Ebenfalls bestätigt wurde, dass die universitäre Selbstverwaltung einer eigenen Kultur folgt, die zu entwickeln sei. Die Universitäten seien größer geworden -dementsprechend habe sich auch ihr Bildungsauftrag von der wissenschaftlichen Elite- und Nachwuchsbildung zum Kompetenzangebot für die wissensbasierte Gesellschaft erweitert. Weitere Missverständnisse konnten hinsichtlich der außerordentlichen Professoren ausgeräumt werden, so Brinek weiter.

Ausländische Beispiele würden zudem zeigen, dass sogenannte Orchideenfächer auch an autonomen Universitäten nicht unter die Räder kommen, verwies die ÖVP-Abgeordnete auf die Universitätsräte, die dafür die "besten Anwälte" seien.

Brinek geht davon aus, dass im lange vereinbarten parlamentarischen Fahrplan am Gesetz noch Feinabstimmungen vorgenommen werden, bevor es dann in zweiter und dritter Lesung dem Parlament vorgelegt werden kann.

Hinsichtlich der medizinischen Universitäten verwies Brinek darauf, dass alle Stellungnahmen darauf hingewiesen hätten, dass die Medizin Bedarf an einem Sonderstatus habe. "Das ist unisono Ausgangspunkt für eine Entscheidung gewesen", so die Wissenschaftssprecherin abschließend.
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