VP-Gerstl: SP-Stadtregierung fast untätig bei Postbusstreik

Um 00:50 Uhr konnten viele Wienerinnen und Wiener heute nicht mehr nach Hause fahren

Wien, 29.05.2002 - "Es sollte eine Selbstverständlichkeit für die SP-Stadtregierung sein, dafür zu sorgen, dass es im Zuge des heutigen Streiks bei den Postbussen für die Wienerinnen und Wiener zu keinerlei Beeinträchtigungen kommt. Leider sieht die Realität anders aus: Zehntausende Menschen in dieser Stadt können nicht bzw. nicht rechtzeitig zu ihren Fahrzielen kommen, am meisten sind Schüler und Arbeiter bzw. Angestellte betroffen", so der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, Gemeinderat Mag. Wolfgang Gerstl im Zuge seiner heutigen Rede zum Thema der Aktuellen Stunde "Wem gehören die Wiener Linien?" im Wiener Gemeinderat. ****

"Wer heute um 00:50 in Hütteldorf mit der Linie 249 nach Hause fahren
wollte, stand von der Stadtregierung verlassen da: Seit 00:00 wird diese Linie bestreikt. Es ist zu wenig, wenn die SP-Stadtregierung sich nur für die Linie 80A verantwortlich fühlt und nur für diese Linie einen Ersatzverkehr anbietet. Gerade eine Stadtregierung, die sich immer auf ihr soziales Gewissen und die Solidarität beruft, sollte dafür sorgen, dass für die Menschen in dieser Stadt dann gesorgt wird, wenn diese es brauchen", so Gerstl weiter.

Die Wiener Linien bieten lediglich für die bestreikte Linie 80A einen Ersatzverkehr an. Folgende ausgefallene Postbuslinien in Wien werden nicht mit Ersatzfahrzeugen bedient: 249/250 (Hütteldorf-Mauerbach); 148, 149, 152, 153, (alle im Raum Penzing/Auhof); 243/443 Sievering-Tulln, 391 Kagran - Orth an der Donau, 590 Kagran - Hainburg, 431 Praterstern - Kollbrunn, 552 Meidling Hauptstraße (U-Bahn) Baden, 566 Südtiroler Platz - Laxenburg bzw.. Eisenstadt, 567 Südtiroler Platz-Eisenstadt 668/669 Südtiroler Platz -Wulkaprodersdorf, 765/766 Südtiroler Platz - Mörbisch

"Ich hoffe, dass nach dem heutigen Streiktag keine weiteren folgen werden. Falls es nicht bei einer einmaligen Beeinträchtigung für den Nahverkehr bleiben sollte und weitere Streiks anstehen, ist die Stadtregierung aber gefordert, alles zu unternehmen, um die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs sicherzustellen. Dazu gehört nicht zuletzt auch die Garantie, ein Verkehrsmittel dann benützen zu können, wenn man es benötigt ", so Gerstl abschließend. (Schluss)

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