AK-Preiskontrollen verhinderten Euro-Teuerung

AK-Preiskontrollen brachten jedem Haushalt bis zu 66 Euro (900S)

Wien (AK) - Sicherheit für die Konsumenten: Das stand für die AK bei der Einführung des Euro an erster Stelle. Daher hat die AK gesetzliche Regeln für die Euro-Einführung gefordert und gegen anfängliche Widerstände durchgesetzt. Die AK hat sich aber nicht auf die Gesetze verlassen, sondern kontrolliert, ob die Euro-Rechnung für die Konsumenten stimmt. Die AK hat 770 Preiserhebungen durchgeführt, die Ergebnisse veröffentlicht und dadurch den Markt kontrolliert. Dass es zu keinem großen Euro-Preisschub gekommen ist, liegt nicht an der zahnlosen Preisgarantie der Regierung, sondern an der Kontrolle der AK. Durch ihre Kontrollen hat die AK den Konsumenten Milliarden erspart - jedem Arbeitnehmerhaushalt im Durchschnitt bis zu
66 Euro (900 Schilling).***

Die Arbeiterkammern haben in ganz Österreich 770 Preiserhebungen durchgeführt, die Ergebnisse veröffentlicht und dadurch den Markt kontrolliert. Seit Mitte September 2001 haben mehr als 21.000 Konsumenten bei der AK-Eurohotline angerufen. Weil sie Fragen zur Euro-Umstellung hatten, sich über Preiserhöhungen beschwerten oder falsche bzw. fehlende Preisauszeichnungen sowie falsche Umrechnungen meldeten.

AK-Erhebungen haben gezeigt, dass insbesondere der Handel im Frühjahr 2001 die Preise erhöht hat. Erhebungen zeigen, dass der Lebensmittelhandel die Preise von 1999 bis Mitte 2001 um vier bis sieben Prozent und mehr erhöht hat. Besonders verärgert waren Konsumenten in der Umstellungsphase, vor allem in der Gastronomie, über "runde" Eurobeträge, die mit kräftigen Preiserhöhungen verbunden waren.

Preiserhebungen der AK haben gezeigt, dass es in vielen Bereichen zu teilweise kräftigen Preiserhöhungen gekommen ist: In mehreren Wiener Umlandgemeinden (etwa Korneuburg, Schwechat, Stockerau, Baden oder Wr. Neustadt) wurden die Gebühren für eine halbe Stunde Parken von fünf Schilling auf sieben Schilling (0,5 Euro) erhöht. Auch im Lebensmittelbereich stellt die AK immer wieder fest, dass bei bestimmten Produkten die Preise gleich bleiben (oder steigen), die Menge aber reduziert wird.

Nach Aussagen des Gouverneurs der OeNB wäre eine zusätzliche eurobedingte Preissteigerung von 0,1 bis 0,2 Prozent zu erwarten gewesen. Das hätte die heimischen Verbraucher etwa 226 Millionen Euro (rund 3 Milliarden Schilling) gekostet. Dass es zu diesem Euro-Preisschub nicht gekommen ist, liegt nicht an der zahnlosen Preisgarantie und an den Versprechen der Regierung, sondern an der Kontrolle der AK. Die AK-Preiskontrollen brachten einem Arbeitnehmerhaushalt im Durchschnitt bis zu 66 Euro (900 Schilling). Der Verbraucherpreisindex zeigt auch, dass die Preissteigerungen in den ersten Monaten 2001 in anderen Ländern stärker als in Österreich waren.

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