AK: Führerschein in Österreich zu teuer

Zahlenspiele der Wirtschaftskammer ändern nichts an Führerscheinpreisen

Wien (AK) - Es muss mehr Wettbewerb zwischen den Fahrschulen in Österreich geben - und dadurch niedrigere Führerscheinpreise für die FahrschülerInnen: So reagiert heute, Montag, die AK auf die Zahlenspielereien des stellvertretenden Obmanns des Fahrschul-Fachverbands in der Wirtschaftskammer. Seine Argumentation ändere nichts daran, dass ein unabhängiges Institut im Auftrag der AK Höchstpreise bis zu 1.531 Euro für den B-Führerschein erhoben hat -und das noch ohne Kosten für Lernunterlagen und den Erste-Hilfe-Kurs. Ebenso zeigt der Preisvergleich zwischen einer Fahrstunde in Österreich und in Bayern: eine Normalfahrstunde kostet in Bayern mit durchschnittlich 30,50 Euro um ein Viertel weniger als in Österreich (durchschnittlich 41,60 Euro) - und die Sonderfahrten kosten in Bayern so viel wie in Österreich eine Normalstunde. Auch die Preisinfo der Fahrschulen im Internet ist mangelhaft, so die AK. Davon könne sich der Fahrschulverband leicht selbst überzeugen. ****

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