- 27.05.2002, 13:58:35
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ÖGJ: Schweitzer wertet mit falschen Aussagen Lehrlingsausbildung ab
FPÖ lässt nichts ungenutzt, um Lehrlinge schlecht zu machen
Wien (ÖGJ). Als skandalös bewertet Albert Maringer,
Bundesvorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ),
die Aussagen von FPÖ-Generalsekretär Schweitzer zu den
Lehrlingsschutzbestimmungen. "Nicht nur dass Schweitzer die
Schutzbestimmungen als unsinnig abtut, stellt er auch noch die
absolut unwahre Behauptung auf, dass ein Dachdeckerlehrling nicht
aufs Dach dürfe", ist Maringer empört. "Diese Behauptung ist schlicht
und einfach falsch. Das Einzige, was Lehrlinge aufgrund der
Gefährdung nicht machen dürfen, ist auf gotische Spitzdächer zu
steigen, was angesichts der Menge an gotischen Spitzdächern in
Österreich wohl nicht sehr viele Lehrbetriebe tangieren dürfte."++++
Gerade mit solchen unwahren Behauptungen, wie sie der
FPÖ-Generalsekretär aufstelle, so Maringer, würden viele Betriebe
davon abgeschreckt Lehrlinge aufzunehmen. "Es ist blanker Zynismus,
sich zuerst große Verdienste um die Jungendbeschäftigung auf die
Fahnen zu heften und in der gleichen Aussendung
beschäftigungsfeindliche Aussagen zu treffen. Denn solche
Behauptungen zu veröffentlichen, bedeutet nicht nur eine klare
Abwertung des dualen Ausbildungssystems sondern auch einen Schlag ins
Gesicht für jeden Lehrling in Österreich", so der Bundesvorsitzende.
"Wenn dieser Regierung wirklich etwas an unserer Jugend liegt,
dann wäre sie nicht nur gut beraten, endlich - wie ja schon des
öfteren versprochen - jedem Jugendlichen einen Ausbildungsplatz mit
Zukunft zur Verfügung zu stellen, sondern auch von derartigen
Aussagen Abstand zu nehmen", so Maringer abschließend.
ÖGB, 27. Mai 2002 Nr. 477
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