SCHWEITZER zu Gusenbauer: SP-Arbeitsmarktoffensiven sind stets gescheitert

Österreich liegt im EU-Vergleich an hervorragender zweiter Stelle

Wien, 2002-05-27 (fpd) - "Keine der Beschäftigungsoffensiven unter jahrzehntelang sozialdemokratisch geführter Regierung hat je gegriffen", äußerte sich der freiheitliche Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer zu den heutigen Aussagen Gusenbauers zur Jugendarbeitslosigkeit.****

Die Beschäftigungsoffensiven der SPÖ hätten ausschließlich dazu gedient, SPÖ-nahe Vereine finanziell zu unterstützen, jedoch nicht dazu, ernsthaft gegen die Arbeitslosigkeit zu kämpfen. In diesem Zusammenhang erinnerte Schweitzer an Euroteam, das in einem eigenen Untersuchungsausschuß behandelt werde. Schweitzer riet Gusenbauer, damit aufzuhören, die österreichische Arbeitsmarktsituation krankzujammern. Im EU-Vergleich der Jugendarbeitslosigkeit liege Österreich an hervorragender 2. Stelle, nur die Niederlande hätten eine geringere Jugendarbeitslosigkeit, der EU-Durchschnitt sei fast dreimal so hoch wie in Österreich.

Während sich Österreich also im internationalen Vergleich mehr als wacker schlage, sei die Statistik im April 2002 erstaunlich. Während sich die Jugendarbeitslosigkeit in Kärnten mit einem freiheitlichen Landeshauptmann unterproportional entwickle - fast um die Hälfte besser als der österreichische Durchschnitt - , gebe es demgegenüber in Wien mit einem sozialdemokratischen Landeshauptmann eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 37,4 Prozent. Jeder dritte neue arbeitssuchende Jugendliche sei aus Wien. Gusenbauer sei geraten diese Entwicklung mit seinem Nachfolger Häupl zu besprechen, der dafür die Verantwortung trage, sagte Schweitzer.

Nicht unwesentlich zu der Entwicklung auf dem Lehrlingsarbeitsmarkt hätten zum Teil auch die unsinnigen Lehrlingsschutzbestimmungen beigetragen, zum Beispiel daß ein Dachdeckerlehrling nicht aufs Dach dürfe. Bevor man die Unternehmen in einen Lehrlingsfonds einzahlen lasse, gehe es darum, die Schutzbestimmungen zu durchforsten und alle unsinnigen, von den Sozialdemokraten eingeführten Bestimmungen abzuschaffen, schloß Schweitzer. (Schluß)

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