Parnigoni: Desaströse Vorstellung von Kiss und Partik-Pablé bei "Betrifft"

Wien (SK) Ein "mehr als trauriges Schauspiel" boten laut SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni die für den Bereich der inneren Sicherheit zuständigen Sprecher Kiss (ÖVP) und Partik-Pablé (FPÖ) bei der gestrigen ORF-Sendung "Betrifft" zum Thema "Bürgerwehr in Graz." Parnigoni am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ:
"Partik-Pablés übliche Kanonade an Vorurteilen war schwer zu ertragen und wirft einmal mehr ein Licht auf die antiliberale Geisteshaltung dieser Koalition. Ihr Koalitionskollege Kiss stand ihr um nichts nach, trug zum Thema überhaupt nichts bei und erging sich stattdessen zur grenzenlosen Langeweile der Fernsehzuschauer unaufhörlich in Lobhudeleien über die angeblichen Verdienste von Innenminister Strasser. Diese entbehrten allerdings jeglicher Grundlage, schließlich hat Kiss sogar geleugnet, dass Strasser die Schließung von 119 Gendarmerieposten zu verantworten hat." ****

Die Sicherheitssprecher der Regierungsparteien sollten sich, laut Parnigoni "ein Vorbild am Grazer Bürgermeister Alfred Stingl nehmen, der besonnen und sachlich agiert hat und allen Zuschauern verdeutlichen konnte, dass verantwortungsvolle Sicherheitspolitik nicht durch Zynismus, Gezeter und Geschrei ersetzt werden kann".

Die Bürgerwehr sei jedenfalls entschieden abzulehnen, weil das Gewaltmonopol in der Hand der Exekutive bleiben müsse. Darüber gebe es einen breiten Konsens in der Bevölkerung und innerhalb der Exekutive, schloss Parnigoni. (Schluss) se/mm

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