UNIQA Konzern 2001 - Kennzahlen - Teil 2

Prämien stiegen um 5,6%

Wien (OTS) - Die verrechneten Gesamtprämien des UNIQA Konzerns (http://www.uniqa.at) stiegen im Jahr 2001 konsolidiert auf 2.644,6 Mio. Euro (+5,6% oder 139,4 Mio. Euro).

Der Prämienanteil der vollkonsolidierten inländischen Versicherungsunternehmen der Gruppe betrug 91,7%. Die abgegrenzten Konzernprämien im Eigenbehalt stiegen um 4,9% auf 2.435,4 Mio. Euro. Die überwiegend über den Vertrieb der UNIQA Gruppe operierende und auf Fondsgebundene Lebensversicherung spezialisierte - nicht vollkonsolidierte - MLP Lebensversicherung erzielte im vergangenen Geschäftsjahr zusätzlich ein abgegrenztes Prämienvolumen von 103,5 Mio. Euro.

Versicherungsleistungen wuchsen nur um 3,1%

Den Prämieneinnahmen des abgelaufenen Geschäftsjahres stehen Versicherungsleistungen im Eigenbehalt von 2.529,3 Mio. Euro gegenüber. Das sind um 3,1% oder 75,5 Mio. Euro mehr als im Jahr 2000.

Kostenquote trotz Investitionen im Auslandsgeschäft nur leicht gestiegen

Die Kosten der UNIQA Gruppe im Inland sanken im Berichtszeitraum ohne Berücksichtigung der Provisionen um 3,9% auf 381,4 Mio. Euro (2000: 396,6 Mio. Euro). Im Ausland stiegen die Kosten ohne Provisionen im selben Zeitraum auf 32,4 Mio. Euro (2000: 19,7 Mio. Euro). Dies ist auf die erstmalige Einbeziehung der POLONIA S.A. sowie auf einmalige Kosten der Tochtergesellschaften in Tschechien und der Slowakei im Rahmen der Umstellung auf die Marke UNIQA zurückzuführen.

Die Gesamtkostenquote (Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb im Eigenbehalt) des Konzerns blieb mit 20,7% im Jahr 2001 gegenüber 20,3 % für 2000 nahezu unverändert.

Kapitalanlagen und laufende Vermögenserträge deutlich gestiegen

Der gesamte Bestand an Kapitalanlagen konnte im Jahr 2001 um 7,4% oder 773,0 Mio. Euro auf 11.188,0 Mio. Euro gesteigert werden. Die laufenden Kapitalerträge (netto) stiegen um 11,4% auf 665,6 Mio. Euro. Die anhaltend schwache Entwicklung auf den Aktienmärkten, die sich im ersten Halbjahr 2001 fortgesetzt hat und durch die Terroranschläge im September des Berichtsjahres weiter verschärft wurde, hat auch im Aktienbestand der UNIQA Gruppe zu signifikanten Wertrückgängen geführt. Realisierte Kursverluste wurden durch Veräußerungsgewinne im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere und Ausleihungen kompensiert.

EGT deutlich verbessert

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte der UNIQA Konzern ein EGT von 45,3 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahresergebnis entspricht das einem Zuwachs von 3,4 Mio. Euro oder 8,2%. Der positive Effekt der Reduktion der außerordentlichen Aufwendungen wurde durch eine massive Erhöhung des Steueraufwandes kompensiert.

Der Gewinn je Aktie vor Steuern erhöhte sich auf 0,27 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,25 Euro).

UNIQA Stammaktie

Das 1. Quartal 2002 war von einer außerordentlich erfreulichen Entwicklung der UNIQA Aktie gekennzeichnet. Der Kurs der Aktie stieg um mehr als 23 % auf 7,69 Euro. Die UNIQA Aktie gehörte damit zu den am besten performenden Aktien der Wiener Börse. Dieser Trend konnte auch zu Beginn des 2. Quartals beibehalten werden.

Die börsenotierte Holding UNIQA Versicherungen AG nimmt seit Jahresbeginn 2002 am Prime Market der Wiener Börse teil und wurde mit 21.1.2002 in den ATX aufgenommen. Zu Ende des ersten Quartals wurde die UNIQA Stammaktie auch noch als "Large Cap" in den FTSE World Index aufgenommen, eine weitere erfreuliche internationale Anerkennung für die UNIQA Aktie.

Der Hauptversammlung wird am 17. Juni 2002 die Ausschüttung einer Dividende von 0,16 Euro je ausgegebener Aktie vorgeschlagen.

(Forts.)

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