ÖVAG präsentiert Geschäftsergebnis 2001

Wien (OTS) - Anläßlich der Bilanzpressekonferenz der Österreichischen Volksbanken-AG (ÖVAG) präsentierte Generaldirektor Dr. Klaus Thalhammer das Jahresergebnis 2001. "Wir sind mit den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2001 durchaus zufrieden. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben wir unsere Wachstumsziele nicht nur erreicht sondern diese sogar überschritten", stellte Dr. Thalhammer fest.

Die Bilanzsumme im ÖVAG-Konzern stieg um 18,7 % auf insgesamt 18,9 Milliarden Euro.

Getragen wurde dieses Wachstum unter anderem durch die Steigerung der Forderungen an Kunden um 10,4 % auf 10,6 Milliarden Euro.
Bei den Primärmitteln wurde ein Plus von 20,1 % auf 10,1 Milliarden Euro verzeichnet.

Die Betriebserträge weisen einen Zuwachs von 12,4 % auf. Das Betriebsergebnis vor Risiko ist um 4,0 % auf insgesamt 126 Millionen Euro gewachsen.

Der Jahresüberschuss vor Steuern beträgt 61,4 Millionen Euro.

Expansion und Investition

"Mit einer Marktoffensive und unbeirrt von Rahmenbedingungen, die das wirtschaftliche Umfeld 2001 in hohem Maße beeinflußten, haben wir unseren Expansionskurs fortgesetzt. Investieren in die Zukunft unserer Bank und unseres Konzerns war unsere Maxime", erklärte Dr. Thalhammer.

Einigkeit des Verbundes deutlich unter Beweis gestellt

Die Kapitalerhöhung, die die Volksbanken und übrigen Eigentümer im Jahr 2001 einstimmig beschlossen haben, hat nicht nur die Einigkeit des Verbundes erneut deutlich unter Beweis gestellt, sondern auch die Basis für eine weitere Offensivstrategie geschaffen. Die ÖVAG als Spitzeninstitut der Volksbanken und Konzernmutter des ÖVAG-Konzerns wurde damit weiter gestärkt.

1700 Mitarbeiter in Mittel- und Osteuropa

Die Anzahl der Geschäftsstellen wurde 2001 auf 161 erhöht. In den erfolgreichen ausländischen Tochterbanken in 9 mittel- und osteuropäischen Ländern betreibt der ÖVAG-Konzern mittlerweile mehr als 80 Geschäftsstellen und beschäftigt rund 1700 Mitarbeiter. Insgesamt lag der Personalstand zum Jahresende bereits bei mehr als 3500 Mitarbeitern.

Vertiefung der erfolgreichen Kooperation mit ERGO-Victoria-Gruppe

Die Erhöhung der Beteiligung der ERGO-Victoria Versicherungsgruppe an der ÖVAG wurde realisiert, was zu einer weiteren Vertiefung der schon bisher erfolgreichen Kooperation geführt hat. Die Allfinanz-Strategie wurde somit erneut bestätigt.

Österreichische Haupteigentümerschaft an ÖVAG durch Holding gesichert

Mit der Gründung der Volksbanken-Holding, in die die Volksbanken ihre Aktien eingebracht haben, wird die österreichische Haupteigentümerschaft an der ÖVAG gesichert. Die "sektorale Einheit" wurde damit weiter dokumentiert.

Volksbank Wien AG: Weitere Wachstumsmöglichkeiten

Ein wesentliches Ziel war 2001 die Arrondierung der Volksbanken am Wiener Markt. Mit der Gründung der Volksbank Wien AG werden in der Bundeshauptstadt die Wachstumsmöglichkeiten weiter optimal genutzt. Mit 35 Geschäftsstellen und einer Bilanzsumme von rund 1,4 Milliarden Euro zählt die Volksbank Wien nunmehr zu den größten Volksbanken Österreichs. "Unser Filialausbau soll zügig vorangehen und die Geschäftsstellen nach modernsten technischen Standards ausgestattet werden", so Dr. Thalhammer.

Internationale Partnerbanken sehen ÖVAG als Kompetenzzentrum für Mittel- und Osteuropa an

Thalhammer betonte weiters, dass den Tochterbanken der ÖVAG als Kompetenzzentrum für ihre Partnerbanken innerhalb der internationalen Volksbanken-Vereinigung, der CIBP (Confederation Internationale des Banques Populaires), bereits eine wesentliche Schlüsselposition in den jeweiligen Märkten zukommt. Dies bestätige die Weiterführung der Strategie in Mittel- uns Osteuropa.

Rückfragen und Fotos:

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Birgit Salja, Veronika Leeb
Österreichische Volksbanken-AG
Pressestelle
Tel. 01/31340 - 3838

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VBF/VBF/OTS