Moser: Böhmdorfer säumig bei Schadensersatz-Regelung für verpfuschten Urlaub

Noch vor Sommer muss Nationalrat Antrag der Grünen beschließen

OTS (Wien) - "Gerade jetzt, zu Beginn der Urlaubszeit, darf Minister Böhmdorfer nicht mehr länger untätig zuschauen: Noch vor dem Sommer muss der Anspruch auf Schadensersatz für Urlaubskatastrophen im Parlament beschlossen werden", urgiert die KonsumentInnensprecherin der Grünen, Gabriela Moser.

Seit 20. September 2000 liegt eine Antrag der Grünen vor, welcher den Schadensersatz für Urlaubsgeschädigte regelt, - vom zuständigen Minister wird er seit diesem Zeitpunkt schubladisiert, kritisiert Moser. "Seit kurzem liegen sogar Erkenntnisse des EuGH und eines Linzer Gerichts vor, dass Eltern für ihre Urlaubsbeeinträchtigung (Pflege eines an Salmonellen erkrankten Kindes) zu entschädigen sind", sieht sich Moser in ihrer Argumentation bestätigt.

Am kommenden Mittwoch finden im Unterausschuss des Justizausschusses Verhandlungen über den Grünen Antrag statt. Moser erwartet sich eine Lösung des Problems und orientiert sich an dem deutschen Modell: Da kann jede Person ihre dokumentierten Beeinträchtigungen von Urlauben bei Gericht geltend machen. "Böhmdorfer muss Ernst mit seinen Ankündigungen machen, sonst kann er als KonsumentInnenschutzminister gleich die Koffer packen!", fordert Moser abschließend ein Ende der Untätigkeit in dieser Causa.

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