Kowarik, Schwing: Schluß mit Prostitution auf der Mariahilferstraße!

Aufstockung des Polizeipersonals statt Aufstellung einer Bürgerwehr

Wien, 2002-05-27 (fpd) - Im Rahmen einer Presskonferenz verwiesen heute der freiheitliche Gemeinderat Mag. Helmut Kowarik, Mandatar des 15. Bezirks, sowie FPÖ-Bezirksvorsteherstellvertreter von Rudolfsheim-Fünfhaus Karl Schwing, auf die ausufernde Problematik der Geheimprostitution im Bereich der äußeren Mariahilferstraße. "Seit Jahren wehren sich die Anrainer der äußeren Mariahilferstraße gegen die zunehmende Geheimprostitution. Neben der Beschaffungsprostitution durch Drogensüchtige, sind vor allem die illegal eingereisten Prostituierten ein immer größer werdendes Problem Die Belästigung durch Prostitution hat ein derartiges Ausmaß angenommen, daß nahezu jede Frau, die abends auf der Mariahilferstraße geht, von Freiern angesprochen wird", berichtete Kowarik. ****

BvStv. Karl Schwing betonte, daß neben dieser Belästigung die ausufernde illegale Prostitution auch aufgrund der vielfach an Hepatitis B und C erkrankten Frauen ein gesundheitliches Problem sei. Die an warmen Abenden bis zeitig in der Früh ständig mit ihren Autos kreisenden Freier, seien eine weitere Unzumutbarkeit für die Wohnbevölkerung, sagte der freiheitliche Bezirksvorsteherstellvertreter.

Um die Situation einigermaßen in den Griff zu bekommen, forderten die beiden Politiker effektivere Maßnahmen von der Exekutive sowie der regierenden Bezirkssozialisten und der SP-Stadtregierung. Als Beispiele wurden die strikte Beachtung der Einhaltung der Verbotszonen, ständige Kontrollen der Prostituierten und Abschiebung der sich illegal in Österreich befindlichen genannt. Weiters forderten Kowarik und Schwing verstärkte Überprüfung und Abstrafung der ständig zirkulierenden Freier nach der StVO. "Derartig Maßnahmen müssen rasch umgesetzt werden. Das Frustrationspotential innerhalb der Bevölkerung hat einen absoluten Tiefpunkt erreicht. Mittlerweile wird innerhalb der Anrainer bereits laut über Selbsthilfemaßnahmen nachgedacht. Wir Freiheitliche appellieren an die SP-Stadtregierung, alles zu unternehmen, um den betroffenen Bürgern zu helfen und zu verhindern, dass eine Bürgerwehr eingerichtet wird. Aufstockung des Personals der Polizei, statt Aufstellung einer Bürgerwehr, muss das Motto lauten".

"Der 15. Bezirk darf nicht länger Stiefkind der SP-Stadtregierung sein. Durch die ausufernde Prostitution, den unbehelligten Drogenhandel und als letzte Zufluchtstelle zahlreicher Unterstandsloser, sinkt die Lebensqualität in diesem Bereich dramatisch. Der sozialistische Bezirksvorsteher sowie SP-Stadtregierung sind aufgefordert, nicht länger zuzusehen sondern diese Probleme wirkungsvoll zu bekämpfen, um Rudolfsheim-Fünfhaus lebenswerter und liebenswerter zu gestalten", so Kowarik und Schwing unisono abschließend. (Schluß) lb

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