LH Haider/LR Dörfler: Mit Kinderbetreuungsgeld auch bei Zwillings- und Mehrfachgeburten geht Kärnten voran

Land schließt Bundeslücke: Bei Mehrfachgeburten gibt es mehrfache Förderung - Kärnten fördert Familien mit rund 70 Mio Euro -Enormer Kaufkraftschub

Klagenfurt (LPD) - Kärntens Familien sind eindeutig besser dran. Das Kinderbetreuungsgeld gab es in Kärnten von Anfang an auch doppelt für Zwillinge und dreifach für Drillinge. Mit der Einführung des Kindergeldes seitens des Bundes ab 2002 entstand eine Lücke, weil dieser für Mehrfachgeburten nicht mehrfach ausbezahlt.

Landeshauptmann Jörg Haider und Familienreferent LR Gerhard Dörfler haben heute in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass in Kärnten keine Mutter aufgrund einer Zwillings- bzw. Mehrfachgeburt diskriminiert werden solle. Denn das Land springe ein und übernehme die Kosten für jene, die beim Bund leer ausgehen. Jedes Kind sei gleich viel wert und es müsse Fairness geben, so die Politiker.

Auch seitens des Bundes sei eine solche Lösung angedacht, man wolle aber nicht warten, unterstrichen Haider und Dörfler. Sie hoben die beachtlichen Verbesserungen für die Familien hervor. Kärnten war bekanntlich Vorreiter, weil es als erstes Bundesland bereits ab 2001 - vor der Bundeslösung - das Kindergeld eingeführt hatte. Wie der Landeshauptmann sagte, gebe es heuer insgesamt für Familien in Kärnten rund 70 Mio. Euro. Dies bedeute eine enorme Stärkung der Kaufkraft.

Auch die Auszahlung der Familienzuschüsse gehe rasch voran, der Rückstand an Förderfällen sei abgearbeitet worden, so Dörfler, der kürzlich einstimmig zum Vorsitzenden des Familienfonskuratoriums gewählt worden war. Der Familienreferent gab auch bekannt, dass ein neues EDV-Programm installiert werde, um noch effizienter für Familien arbeiten zu können.

Haider gab die heurigen Auszahlungssummen sowohl beim Kinderbetreuungsgeld als auch beim Familienzuschuss bekannt.
Beim Kinderbetreuungsgeld wurden im Jänner 2001 (für Dezember) für 6.034 Auszahlungsfälle rund 2,9 Mio. Euro angewiesen, im Feber (für Jänner) waren es 843.000 Euro für 1.190 Auszahlungsfälle. Im März (für Feber 2002) waren es über 1 Mio. Euro für 1.431 Fälle. Im April (für März) betrug die Summe 2,1 Mio Euro für 2.359 Fälle und im Mai wurden (für April) 2,5 Mio. Euro angewiesen, die Zahl der Fälle lag bei 3.098.

Beim Familienzuschuss wurden im Jänner 2002 194.934 Mio Euro für 94 Fälle ausbezahlt. Im Feber betrug die Zahl der Auszahlungsfälle 838 und die Summe 1,3 Mio Euro. Im März waren es 1,7 Mio Euro für 1.441 Fälle. Im April wurden für 1.601 Fälle 1,7 Mio Euro ausbezahlt. Im Mai schließlich waren es 1,5 Mio Euro für 1.753 Auszahlungsfälle. (Schluss)

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