- 27.05.2002, 08:54:00
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Pressegespräch am 4. Juni 2002 AK und Ökobüro: EU-Richtlinienentwurf zur Umwelthaftung ist ein Etikettenschwindel=
Wien (AK) - Eine Explosion in einer Chemiefabrik mit Personen- und
Flurschäden oder giftige Abwässer, die in Flüsse gelangen - wer kommt
für die Sanierung solcher Umweltschäden auf? Im Jänner hat die
EU-Kommission einen Entwurf für eine Umwelthaftungs-Richtlinie
vorgelegt. Dass demnach Umweltsünder künftig wirksamer als bisher für
entstandene Schäden aufkommen bzw haften sollen, stimmt nicht. Denn
dieser EU-Entwurf ist zahnlos und ein Etikettenschwindel, kritisieren
die Umweltexperten der AK und des Ökobüros. Die Regelungen über die
Haftung oder die Sanierung von Umweltschäden beschränken sich
vorwiegend auf Schäden in Naturschutzgebieten. Wichtige Bereiche sind
völlig ausgeklammert, wie zB die Haftung für Gesundheitsschäden oder
Schäden im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Organismen. Die
Kritik und Forderungen zum EU-Richtlinienentwurf präsentieren bei
einem Pressegespräch
Daniel Hausknost, Global 2000
Werner Hochreiter, AK Wien
Fritz Kroiss, Ökobüro
Wolfgang Lauber, AK Wien
Dienstag, 4. Juni 2002/18.00 Uhr
AK Wien Hauptgebäude, 2. Stock, Zimmer 200
1040, Prinz Eugen-Straße 20-22
Wir würden uns sehr freuen, eine Vertreterin oder einen Vertreter
Ihrer Redaktion bei
diesem Pressegespräch begrüßen zu dürfen.
Rückfragehinweis: AK Wien Presse Doris Strecker
Tel.: (++43-1) 501 65-2677
mailto:akpresse@akwien.or.at
http://www.akwien.at
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