Pressegespräch am 4. Juni 2002 AK und Ökobüro: EU-Richtlinienentwurf zur Umwelthaftung ist ein Etikettenschwindel

Wien (AK) - Eine Explosion in einer Chemiefabrik mit Personen- und Flurschäden oder giftige Abwässer, die in Flüsse gelangen - wer kommt für die Sanierung solcher Umweltschäden auf? Im Jänner hat die EU-Kommission einen Entwurf für eine Umwelthaftungs-Richtlinie vorgelegt. Dass demnach Umweltsünder künftig wirksamer als bisher für entstandene Schäden aufkommen bzw haften sollen, stimmt nicht. Denn dieser EU-Entwurf ist zahnlos und ein Etikettenschwindel, kritisieren die Umweltexperten der AK und des Ökobüros. Die Regelungen über die Haftung oder die Sanierung von Umweltschäden beschränken sich vorwiegend auf Schäden in Naturschutzgebieten. Wichtige Bereiche sind völlig ausgeklammert, wie zB die Haftung für Gesundheitsschäden oder Schäden im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Organismen. Die Kritik und Forderungen zum EU-Richtlinienentwurf präsentieren bei einem Pressegespräch

Daniel Hausknost, Global 2000
Werner Hochreiter, AK Wien
Fritz Kroiss, Ökobüro
Wolfgang Lauber, AK Wien

Dienstag, 4. Juni 2002/18.00 Uhr
AK Wien Hauptgebäude, 2. Stock, Zimmer 200
1040, Prinz Eugen-Straße 20-22

Wir würden uns sehr freuen, eine Vertreterin oder einen Vertreter Ihrer Redaktion bei
diesem Pressegespräch begrüßen zu dürfen.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (++43-1) 501 65-2677
akpresse@akwien.or.at
http://www.akwien.at

AK Wien Presse Doris Strecker

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW