Schicker zu Bandarin-Besuch

Wien (OTS) - Eine grundsätzlich positive Bilanz über die Diskussion mit den VertreterInnen der Bürgerinitativen im Rahmen des Besuchs von UNESCO-Weltkulturerbedirektor Francesco Bandarin, bei der auch Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny anwesend war, zog heute Wiens Planungsstadtrat Rudolf Schicker. Obwohl die Bürgerinitiative das Projekt noch immer nicht akzeptieren könnte, so gebe es zumindest Konsens darüber, dass die UNESCO von Anfang an über das vorliegende Projekt Wien Mitte informiert gewesen sei. Außerdem herrsche Einigkeit darüber, dass der Schandfleck Wien Mitte nach mittlerweile über 15 Jähriger Diskussionsphase in seiner derzeitigen traurigen Erscheinungsform endlich beseitigt gehöre. Vehement wies Schicker all jene Vergleiche zurück, die Wien in die Nähe diktatorischer Regimes rücken wollen. "Wien bekennt sich zum Rechtsstaat, und dazu gehört in diesem Fall auch das Faktum, dass der Investor über einen gültigen Fluchtlinienbescheid verfügt", so Schicker. Um noch eine breite Öffentlichkeit über das Projekt zu informieren, werden das Modell und die Pläne in der Wiener Planungswerkstatt ausgestellt.

Erfreut zeigte sich Schicker nicht zuletzt auch über die lobenden Worte Direktor Bandarins, der besonders die deutlich sichtbaren Bemühungen und Aktivitäten Wiens um den Erhalt seines historischen Erbes, aber auch den offenen, demokratischen Diskussionsprozess hervorgehoben habe. "Wir haben versucht, Direktor Bandarin einen breiten Überblick über alle Facetten der Diskussion über das Projekt Wien Mitte zu geben. Selbstverständlich wird Direktor Bandarin dies auch noch seinem Komitee vorlegen, das Prädikat 'Weltkulturerbe' steht aber außer Streit und ich freue mich schon auf die offizielle Übergabe", so Schicker abschließend. (Schluss)

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